
Wichtigste Unterschiede und Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Der BMW X3 bietet deutlich mehr Laderaumlänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 47 cm (36%) länger, bei aufrechter erster Sitzreihe um 28 cm (42%) länger als im Peugeot 208. Das macht den X3 spürbar praktischer für lange Gegenstände (z. B. Latten, Ski, Möbelteile) und allgemein für das Beladen mit längeren oder gestapelten Gepäckstücken.
Bei der Breite punktet der X3: an der engsten Stelle ist er um 14 cm (15%) breiter, die Öffnung ist um 26 cm (30%) größer als beim 208. Dadurch lassen sich breitere oder sperrige Teile einfacher durch die Öffnung bewegen und im Kofferraum positionieren — weniger Rangieren und gegebenenfalls weniger Demontage vor dem Transport.
Der Peugeot 208 hat hingegen eine deutlich größere Kofferraumtiefe (Abstand Ladekante zu Kofferraumboden): +18 cm (1700%) gegenüber dem X3. Das schafft eine tiefere Mulde im Kofferraum, die mehr Volumen im unteren Bereich bietet und Gegenstände tiefer einbettet. Für ungepolsterte, stapelbare Ladung kann das vorteilhaft sein. Nachteilig ist, dass eine tiefere Ladefläche das Hineinheben schwerer Gegenstände erschwert und das Ein- bzw. Herausrollen von Koffern weniger komfortabel ist.
Kleinere Unterschiede (z. B. Öffnungshöhe +5% zugunsten des X3, Ladekantenhöhe +1% zugunsten des 208) sind vergleichsweise unbedeutend für die Alltagspraxis.
Praxis-Fazit: Wer regelmäßig lange oder breite Gegenstände transportiert oder viel Flexibilität beim Beladen braucht, profitiert vom BMW X3. Wer eher kompakte, tiefer gelagerte Ladung haben will und mit einer tieferen Ladefläche leben kann, findet im Peugeot 208 eine akzeptable Lösung — für schwere oder unhandliche Lasten ist der X3 aber die praktischere Wahl.
