
Größte Unterschiede
Der BMW X3 bietet beim belieferten Laderaum deutlich mehr Länge: Mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum des X3 um 25 cm (16 %) länger als beim Skoda Kamiq, mit aufrechter erster Sitzreihe sogar um 21 cm (28 % länger). An der schmalsten Stelle ist der Kofferraum des X3 um 11 cm (11 %) breiter als der des Kamiq. Auffällig ist außerdem die Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: Hier liegt der Skoda Kamiq um 16 cm (1500 %) höher als der BMW X3. Kleinere Unterschiede, die unter der 10-%-Schwelle bleiben, sind die höhere Kofferraumöffnung des Kamiq (+5 cm / 6 %) und die um 10 cm (10 %) größere Öffnungsbreite des X3.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die größere Laderaumlänge des BMW X3 (sowohl mit umgeklappten Sitzen als auch mit aufrechter erster Reihe) macht ihn besser geeignet für lange oder sperrige Ladungen wie Latten, Möbelteile oder längere Gepäckstücke; auch bei alltäglicher Nutzung lassen sich mehr oder längere Gegenstände hinter den Sitzen transportieren. Die größere schmalste Breite erhöht die Flexibilität beim Beladen mit breiten Koffern oder Boxen.
Der deutlich größere Abstand von Ladekante zum Kofferraumboden im Skoda Kamiq bedeutet, dass sein Ladeboden tiefer liegt. Das liefert mehr nutzbares Raumvolumen in vertikaler Richtung, kann aber das Heben schwerer Gegenstände beim Einladen erschweren, weil der Innenraum tiefer greift. Zugleich ist die Kofferraumöffnung des Kamiq etwas höher, was das Einführen hoher Gegenstände leicht erleichtert, dieser Vorteil ist jedoch klein.
Da die Ladekantenhöhe beider Modelle gleich ist, bleibt die Schulter- bzw. Hebehöhe beim Einladen vergleichbar — der Unterschied entsteht primär durch die unterschiedliche Innenbodenlage und die längs-/breiten Abmessungen. Zusammengefasst: Für längere oder breitere Ladung ist der BMW X3 praktischer, für etwas mehr vertikales Volumen bei tieferem Ladeboden bietet der Skoda Kamiq Vorteile, die allerdings mit etwas ungünstigerer Handhabung beim Heben erkauft werden.
