
Wesentliche Unterschiede
Der VW Passat Variant bietet deutlich mehr Ladelänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum 65 cm (48%) länger, bei aufrechter erster Sitzreihe sogar 46 cm (69%) länger als beim Citroen C3. Die Breite der Kofferraumöffnung ist beim Passat 17 cm (19%) größer. Beim Citroen C3 liegen zwei Werte deutlich höher: die Tiefe des Kofferraums (Ladekante bis Kofferraumboden) ist +14 cm (156%) größer, und die Ladekante selbst sitzt +14 cm (22%) höher über der Straße. Die Höhe der Kofferraumöffnung ist bei beiden Modellen gleich; die engste Breite im Laderaum unterscheidet sich nur geringfügig (Passat +5%, nicht markant).
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Transport von langen oder sperrigen Gegenständen: Der Passat ist klar im Vorteil. Die deutlich größere Ladelänge (sowohl mit umgelegten Sitzen als auch bei aufrechter Sitzreihe) und die breitere Öffnung erleichtern das Einlegen von langen Möbelstücken, Brettern, Skiern oder sperrigen Kartons und bieten insgesamt mehr nutzbares Ladevolumen.
Beladung schwerer Gegenstände: Der Passat hat die niedrigere Ladekante, daher ist das Heben und Schieben schwerer Lasten in den Kofferraum einfacher. Die breitere Öffnung unterstützt das Manövrieren großer Teile. Beim C3 macht die um 14 cm höhere Ladekante das Heben anstrengender; die höhere Ladekante erhöht zudem die Krafteinwirkung beim Einladen.
Handhabung kleinerer, unempfindlicher Ladung: Die beim C3 größere Kofferaumtiefenangabe deutet auf eine tiefere Ladewanne hin. Das kann Vorteile haben, wenn Gegenstände sicher versenkt und weniger leicht verrutschen sollen, schränkt aber das Beladen mit langen flachen Teilen ein, da die nutzbare Ladelänge geringer ist.
Fazit: Für Nutzer, die regelmäßig lange, breite oder schwere Ladung transportieren müssen, ist der VW Passat Variant die praktischere Wahl. Der Citroen C3 kann bei alltäglichen Einkäufen und kleineren Gepäckstücken ausreichend sein, wirkt aber durch die höhere Ladekante und die deutlich geringere Ladelänge weniger geeignet für größere Transporte.
