
Hauptunterschiede (hervorgehoben: >10%)
Der Dacia Duster bietet deutlich mehr Laderaumlänge: bei umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 27 cm (≈20%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er um 28 cm (≈41%) länger als beim Kia Stonic. Demgegenüber hat der Kia Stonic eine deutlich größere Trunk-Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: er ist dort um 10 cm (≈125%) „tiefer” als der Duster.
Praktische Folgen für die Nutzung
Die größere Laderaumlänge des Duster macht ihn besser geeignet für lange oder ausladende Gegenstände (Skier, Latten, Möbelteile, längeres Gepäck) und für Situationen, in denen man durch Umlegen der Sitze eine durchgehende Ladefläche braucht. Für Umzüge, Outdoor‑Ausrüstung oder längere Gegenstände bietet der Duster damit klarere Vorteile.
Die deutlich größere „Tiefe” des Stonic (Ladekante → Kofferraumboden) bedeutet, dass Volumen weiter unten im Kofferraum verschwindet: sperrige, hohe oder losere Gepäckstücke können tiefer und damit sichtgeschützt verstaut werden. Das ist praktisch für Einkaufstaschen oder Ausrüstung, die nicht verrutschen soll. Allerdings entsteht durch einen tieferen Kofferraumboden oft ein etwas tieferes Einräum-Level – je nach Ladekantenhöhe kann das Heben etwas mehr Kraft erfordern (die Ladekante selbst liegt hier jedoch nur ~1 cm höher).
Kleinere Unterschiede, die kaum ins Gewicht fallen: Die Kofferraumöffnung des Duster ist nur ~2 cm höher, die Stonic-Breite an der schmalsten Stelle ist ~5 cm größer und die Öffnungsbreite ~1 cm größer. Diese Abweichungen sind gering und beeinflussen die Alltagstauglichkeit nur marginal (etwa leichteres Hineinschieben breiterer Gegenstände beim Stonic).
Fazit
Wer häufig lange oder sehr lange Gegenstände transportieren muss oder eine möglichst flexible, durchgehende Ladefläche sucht, profitiert vom Dacia Duster. Wer hingegen Wert auf einen tieferen, besser „versteckten” Kofferraumraum legt (z. B. für Einkäufe, Koffer oder höhere Stapel, die unter der Ladekante verschwinden sollen), findet im Kia Stonic Vorteile. Kleinere Maße (Breite, Öffnungshöhe) sind in der Praxis sekundär.
