
Kernaussagen
Bei den relevanten Maßen zeigen sich klare Stärken auf beiden Seiten: Der Volvo V90 bietet deutlich mehr Laderaumlänge, sowohl mit umgeklappten Sitzen (+30 cm / 18%) als auch bei aufrechter erster Sitzreihe (+17 cm / 18%). Der Volvo hat außerdem eine größere Breite der Kofferraumöffnung (+16 cm / 16%), was das Einbringen breiter Gegenstände erleichtert. Der Dacia Duster punktet dagegen mit einer höheren Kofferraumöffnung (+11 cm / 16%), einer deutlich größeren Tiefe vom Ladekante zum Kofferraumboden (+8 cm / 700%) und einer höheren Ladekante über der Straße (+15 cm / 25%).
Folgen für die Nutzbarkeit
Volvo V90 — besser für lange und breite Ladung: Die zusätzliche Länge bei umgeklappten Sitzen und bei normaler Bestuhlung macht den V90 deutlich geeigneter für lange Gegenstände (z. B. Möbel, lange Pakete, Skier) und größere Gepäckmengen. Die größere Öffnungsbreite erleichtert das Einladen sperriger oder breiter Teile, weil weniger seitliche Einschränkungen bestehen.
Dacia Duster — Vorteile bei Höhe, Sicherung und Geländetauglichkeit: Die höhere Kofferraumöffnung erlaubt das Aufstellen höherer Gegenstände ohne ständiges Kippen. Die größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden schafft eine „Vertiefung“, die kleine Gegenstände stabiler sitzen lässt und zusätzlichen Nutzraum unterhalb der Ladekante bietet. Die deutlich höhere Ladekante über der Straße ist hingegen zweischneidig: sie erhöht die Bodenfreiheit (praktisch im Gelände und auf unbefestigten Wegen), macht aber das Heben schwerer Lasten in den Kofferraum anstrengender als beim niedriger liegenden V90.
Praktische Konsequenz: Für Nutzer, die häufig lange oder breite Ladung transportieren, ist der Volvo V90 im Alltag handlicher. Für Nutzer, die häufig mit unebenem Untergrund unterwegs sind, hohe Gegenstände laden oder die zusätzliche „Vertiefung“ des Kofferraums schätzen, ist der Dacia Duster praktikabler. Kleinere Unterschiede wie die minimale Engstelle in der Breite (≈5%, nicht hervorgehoben) haben in der Praxis meist nur geringe Auswirkungen.
