
Wesentliche Unterschiede
Der Dacia Jogger bietet deutlich mehr Ladelänge: bei umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 26 cm (17%) länger und bei aufrechter erster Sitzreihe sogar um 37 cm (47%) länger als beim VW ID.3. Die Kofferraumöffnung des Jogger ist um 17 cm (23%) höher, was mehr vertikalen Durchlass beim Beladen erlaubt. An der schmalsten Stelle ist der Jogger um 20 cm (20%) breiter, die Breite der Öffnung ist hingegen nur um 7 cm (7%) größer und damit ein kleinerer Unterschied.
Beim ID.3 liegt der Kofferraumboden um 8 cm (100%) tiefer unter der Ladekante als beim Jogger; gleichzeitig ist die Ladekante des ID.3 um 11 cm (17%) höher über der Straße. Diese Kombination bedeutet eine größere Höhendifferenz zwischen Straße, Ladekante und Kofferraumboden im ID.3.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Für lange Gegenstände (z. B. Latten, Skier, Möbelteile) ist der Jogger klar im Vorteil: die größere Ladelänge auch bei belegten Sitzen erlaubt den Transport längerer Lasten, ohne Sitze umlegen zu müssen. Die höhere Öffnung des Jogger erleichtert außerdem das Einbringen hoher oder sperriger Gegenstände.
Bei breiten oder klobigen Ladungen spielt die größere Innenbreite des Jogger an der engsten Stelle eine große Rolle: 20 cm mehr Platz bedeuten, dass sperrige Gegenstände seltener quer oder gewinkelt geladen werden müssen.
Der ID.3 hat zwar einen tieferen Kofferraumboden unter der Ladekante (größere „Tiefe“), in der Praxis wird dieser Vorteil durch die höhere Ladekante und die niedrigere Öffnung relativiert: die Ladekante ist um 11 cm höher, was das Heben schwerer Gegenstände beim Einladen erschwert. Der tiefere Kofferraumboden kann allerdings ein etwas „vertikaleres“ Innenvolumen schaffen, eignet sich aber weniger, wenn die Öffnung selbst niedrig ist.
Kurz gesagt: Wer regelmäßig lange, breite oder hohe Ladung transportiert und bequem beladen möchte, hat mit dem Dacia Jogger die praktischere Lösung. Der VW ID.3 ist in diesem Vergleich kompakter und bietet durch seine Geometrie weniger robuste Ladefreundlichkeit.
