
Wichtigste Unterschiede
Der wichtigste Vorteil des durchschnittlichen Kleinwagens liegt in der Ladelänge: Mit umgeklappter Rückbank bietet der Durchschnitts-Kleinwagen 17 cm (15 %) mehr Kofferraum‑Länge als der Fiat Panda. Auch bei aufrechter erster Sitzreihe ist der Unterschied deutlich: Der Durchschnitts‑Kleinwagen hat 9 cm (17 %) mehr Lade‑Länge.
Weitere Messwerte (unter 10 % Unterschied): Die Kofferraumöffnung des Panda ist 7 cm (9 %) höher, die Öffnungsbreite des Panda ist 9 cm (10 %), die schmalste Breite im Panda ist 3 cm (3 %) größer, die Ladekantenhöhe des Durchschnitts ist 4 cm (6 %) höher und die Kofferaumtiefendifferenz beträgt 1 cm (6 %) zugunsten des Durchschnitts.
Auswirkung auf die Nutzbarkeit
Mehr Lade‑Länge beim Durchschnitts‑Kleinwagen bedeutet praktisch: längere Gegenstände (z. B. Ski, Parkettlatten, Rohre oder längeres Gepäck) lassen sich einfacher und oft komplett im Fahrzeug transportieren — sowohl bei umgeklappter Rückbank als auch bei normaler Sitzposition. In Alltagssituationen heißt das: größere Flexibilität beim Einkauf, Umzug in Kleinformat oder beim Erzielen einer ebenen Ladefläche für lange Teile.
Der Fiat Panda punktet dagegen bei Form und Zugänglichkeit: die höhere Kofferraumöffnung und die größere Öffnungsbreite erleichtern das Einladen von hohen oder sperrigen Gegenständen (z. B. Kartons, Koffer mit großer Höhe, Kinderwagen). Die niedrigere Ladekante des Panda macht das Heben schwerer Lasten etwas einfacher. Diese Vorteile sind besonders relevant, wenn es weniger auf Länge, dafür auf einfaches Beladen und Platz für voluminöse, nicht so lange Gegenstände ankommt.
Fazit: Wer häufig lange Güter transportiert oder regelmäßig die maximale Ladelänge benötigt, ist mit dem durchschnittlichen Kleinwagen besser bedient. Wer hingegen oft sperrige, hohe oder schwer zu hebende Gegenstände lädt und Wert auf einfache Zugänglichkeit legt, profitiert vom Fiat Panda.
