
Kurzüberblick zum Ladevolumen
Wenn alle Sitze umgeklappt sind, bieten Ford Kuga und Durchschnitt Kombi die gleiche Lade-Länge. Mit aufrechter erster Sitzreihe ist der Durchschnitt Kombi nur minimal länger (+2 cm / 2%). Die Breite an der schmalsten Stelle ist gleich, die Breite der Kofferraumöffnung ist beim Kuga geringfügig größer (+2 cm / 2%), die Öffnungshöhe beim Durchschnitt Kombi leicht höher (+3 cm / 4%). Diese Unterschiede sind gering und wirken sich im Alltag kaum spürbar aus.
Wesentliche Unterschiede und Folgen für die Nutzbarkeit
Der Vergleich zeigt zwei markante Abweichungen, die die tägliche Nutzbarkeit deutlich beeinflussen: zum einen die Tiefe des Kofferraums und zum anderen die Höhe der Ladekante.
– Die Tiefe des Kofferraums (Ladekante bis Kofferraumboden) ist beim Durchschnitt Kombi deutlich größer: +3 cm (300%). Praktische Folgen: Der Durchschnitt Kombi bietet deutlich mehr nutzbare Tiefe und damit besseres Fassungsvermögen für lange oder gestapelte Gegenstände. Gegenstände liegen tiefer und können stabiler verstaut werden; dafür kann das Erreichen von tief liegenden Ladungen weiter innen etwas unkomfortabler sein.
– Die Ladekante des Ford Kuga liegt höher: +7 cm (11%) über der Fahrbahn. Praktische Folgen: Das höhere Ladebord erfordert mehr Hebekraft beim Einladen schwerer Gegenstände und macht das Einschieben von Möbeln oder Kisten etwas unpraktischer. Als Vorteil bringt die höhere Ladekante meist eine größere Bodenfreiheit und besseren Schutz gegen Schlaglöcher oder Straßenwasser.
Fazit — Welche Nutzung passt zu welchem Fahrzeug?
Für regelmäßiges Verladen schwerer oder voluminöser Ladung ist der Durchschnitt Kombi insgesamt praktischer: tiefere Ladefläche und niedrigere Ladekante erleichtern Ein- und Umladen und erhöhen das nutzbare Volumen. Der Ford Kuga bietet vergleichbare Ladelänge und marginal breitere Öffnung, punktet aber mit höherer Ladekante (mehr Bodenfreiheit), was für Fahrten mit unebenem Untergrund oder bei Bedarf an etwas mehr Unterfahrschutz vorteilhaft sein kann.
