
Kernaussagen
Beim Vergleich der Ladebereiche stechen drei Unterschiede wirklich heraus: Der Ford Kuga bietet im aufgeklappten Zustand der ersten Sitzreihe deutlich mehr Ladelänge (+16 cm / +20%), der Jeep Compass hat eine höhere Kofferraumöffnung (+9 cm / +12%) und vor allem eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden (+15 cm / +1500%).
Weitere Messwerte fallen kleiner aus: bei umgeklappten Sitzen ist die Ladelänge des Kuga nur um +8 cm (+5%) länger, die Ladekante des Compass liegt um +7 cm (+10%) höher über der Straße (nicht über 10%) und die Breite zugunsten des Kuga beträgt an der schmalsten Stelle +7 cm (+7%), die Öffnungsbreite des Kuga ist +3 cm (+3%) größer.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Ford Kuga – Vorteile bei langen und breiten Gegenständen: Durch die um 20% größere Ladelänge mit aufrechter erster Sitzreihe lassen sich längere Gegenstände (z. B. Bretter, Skier, Möbelteile) leichter transportieren, ohne Sitze umklappen zu müssen. Die etwas größere Breite an der schmalsten Stelle und die größere Öffnungsbreite erleichtern das Laden breiter oder sperriger Gegenstände insgesamt. Die nur geringe Mehrlänge bei umgeklappten Sitzen (+5%) ist dagegen kaum spürbar.
Jeep Compass – Vorteile bei Höhe und vertikaler Kapazität: Die um 12% höhere Kofferraumöffnung macht das Einbringen hoher Gegenstände einfacher (z. B. Kisten, hohe Kartons). Die deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden (+15 cm / +1500%) schafft zusätzlichen, tiefer liegenden Stauraum: kleine oder stapelbare Ladung verschwindet weiter unten und bleibt besser begrenzt. Das ist praktisch für sperrige, aber nicht sehr breite oder sehr lange Ladung sowie für das sichere Verstauen von Gepäck, das nicht verrutschen soll.
Nachteile/Komfort: Weil die Ladekante des Compass höher liegt (+7 cm / 10%), fällt das Heben schwerer Gegenstände in den Kofferraum etwas anstrengender aus. Beim Kuga erleichtert die niedrigere Ladekante das Beladen schwerer Lasten, während die größere Ladelänge in vielen Alltagsszenarien praxistauglicher ist.
Fazit: Für Nutzer, die oft lange oder breite Gegenstände transportieren, ist der Ford Kuga praktischer. Wer dagegen vertikalen Stauraum, eine höhere Öffnung und einen tieferen Kofferraumboden für gestapelte oder tiefliegende Ladung braucht, profitiert mehr vom Jeep Compass — allerdings auf Kosten einer höheren Hebehöhe beim Beladen.
