
Wichtigste Unterschiede
Der Ford Kuga bietet bei umgeklappten Rücksitzen einen deutlich längeren Laderaum: +42 cm (32%) gegenüber dem Peugeot 208, und bei aufrechter erster Sitzreihe sogar +31 cm (46%). Die Ladeöffnung des Kuga ist außerdem breiter: +20 cm (23%) im Vergleich zum 208. Demgegenüber hat der Peugeot 208 eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: +17 cm (1700%).
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die längeren Ladeflächen des Kuga machen ihn praktikabler für lange oder sperrige Gegenstände (z. B. Latten, Möbelteile, Skier) und für Transporte mit umgeklappten Sitzen. Die größere Breite der Ladeöffnung erleichtert zudem das Ein- und Ausladen breiter Objekte und sperriger Kartons.
Die größere Tiefe des Peugeot 208 bedeutet, dass Gegenstände tiefer im Kofferraum liegen können — das schafft bei kleinen bis mittelgroßen Ladungen mehr nutzbares Volumen und eine niedrigere Gepäckauflage, kann aber das Laden schwerer oder sehr langer, flacher Teile erschweren, weil sie tiefer hineingeschoben oder stärker angehoben werden müssen. In Kombination mit der schmaleren Ladeöffnung ist der 208 damit besser für kompakte, stapelbare Ladung geeignet, weniger für breite oder sehr lange Teile.
Kleinere Unterschiede wie die Höhe der Kofferraumöffnung (+1 cm) oder die Ladekantenhöhe (+1 cm) sind praktisch vernachlässigbar. Insgesamt ist der Kuga die praktischere Wahl für Viel- und Sperrgut-Transport; der 208 punktet bei tieferen, möglicherweise diskreter gepackten Ladungen, bleibt aber in Länge und Öffnungsbreite eingeschränkt.
