
Wichtigste Unterschiede
Beim Fassungsvermögen dominieren unterschiedliche Dimensionen: Der Ford Kuga bietet eine deutlich größere Ladelänge, sowohl mit umgeklappten Sitzen als auch bei aufrechter erster Sitzreihe — +20 cm (13 %) mehr Länge bei umgeklappten Sitzen und +24 cm (32 %) mehr Länge bei hochgestellten Sitzen im Vergleich zum Skoda Kamiq. Der Skoda Kamiq punktet dagegen mit mehr vertikalem Freiraum: Die Öffnungshöhe des Kofferraums ist +8 cm (11 %) größer und die Tiefe vom Ladekantenniveau zum Kofferraumboden ist sogar um +15 cm (1500 %) größer als beim Kuga. Die Ladekantenhöhe ist gleich, Breitenunterschiede an der schmalsten Stelle (+5 cm / 5 %) und an der Öffnung (+4 cm / 4 %) sind gering und fallen praktisch nicht ins Gewicht.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die größere Ladelänge des Kuga macht ihn besser geeignet für lange, flache Güter wie Laminat, Bretter, Skier oder lange Kartons — diese lassen sich einfacher und weiter einschieben, auch wenn die Rücksitze aufrecht sind. Wer regelmäßig sperrige Längen transportiert oder häufig mit umgeklappten Sitzen arbeitet, profitiert vom Kuga.
Der Kamiq ist praktisch, wenn mehr Höhe und tiefere Ladekapazität gefragt sind: Die höhere Öffnung und die deutlich größere Tiefe erlauben das Einladen hoher oder voluminöser Gegenstände, die in der Höhe Platz brauchen (z. B. Kartonsstapel, Pflanzen, große Koffer). Die größere Tiefe bedeutet aber auch, dass schwere Gegenstände beim Verstauen weiter nach unten und hinten gehoben werden müssen — das kann das Hineinheben erschweren, reduziert aber oft das Verrutschen während der Fahrt.
Kurz gefasst: Für längslastige Ladungen und Flexibilität bei umgeklappten Sitzen ist der Ford Kuga die praktischere Wahl. Für höhere, voluminöse oder stapelbare Ladung bietet der Skoda Kamiq durch Öffnungshöhe und tiefere Ladefläche Vorteile. Breiten- und Ladekantenhöhenunterschiede sind vernachlässigbar.
