
Kofferraum — wichtigste Unterschiede
Der Ford Kuga bietet deutlich mehr Laderaumlänge: Mit umgeklappten Rücksitzen ist sein Kofferraum um 28 cm (+19%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er sogar um 32 cm (+48%) länger als beim VW T‑Cross. Demgegenüber hat der VW T‑Cross eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: um 15 cm (+1500%) höher als beim Kuga. Kleinere Unterschiede — die Kofferraumöffnung des Kuga ist um 6 cm (≈9%) höher, die Ladekante des T‑Cross liegt 1 cm (≈1%) höher über der Straße, die schmalste Kofferraumbreite des Kuga ist um 4 cm (≈4%) größer und die Öffnungsbreite des Kuga um 8 cm (≈8%) größer — liegen alle unter 10% und sind damit geringfügiger.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Praktisch heißt das: Für lange Gegenstände (z. B. lange Möbelteile, Latten, Skier, ausgedehnte Gepäckladungen) ist der Ford Kuga klar vorteilhaft — sowohl bei umgeklappten Sitzen als auch wenn die vorderen Sitze aufrecht stehen, bietet er deutlich mehr Ladelänge. Der größere Laderaum des Kuga erleichtert außerdem das Transportieren sperriger, länglicher Objekte und macht ihn flexibler für Umzüge oder Handwerkerbedarf.
Der deutlich größere Tiefenabstand (Ladekante → Kofferraumboden) des VW T‑Cross spricht für eine andere Stärke: ein tieferes Kofferraumbett bzw. eine ausgeprägtere Mulde, in die Waren „versinken“ können. Das ist vorteilhaft, wenn man eher voluminöse, höhere Gegenstände stabil und verdeckt unterbringen oder Dinge stapeln möchte, ohne dass sie über die Ladekante hinausragen. Weil die Ladekantenhöhe und die übrigen Breitenunterschiede aber gering sind, bleibt der praktische Unterschied beim Ein- und Ausladen (Hebehöhe, Breitenzugang) relativ klein.
Fazit: Wer häufig lange oder sehr sperrige Gegenstände transportiert, profitiert vom Ford Kuga. Wer hingegen vor allem mit voluminösem, stapelbarem oder „tief liegendem“ Ladegut arbeitet und eine stabile Mulde bevorzugt, kann im VW T‑Cross einen Vorteil finden.
