
Wichtigste Unterschiede
Der Ford Kuga bietet mit umgeklappten Sitzen einen um +17 cm (11 %) längeren Laderaum als der VW Taigo. Mit aufrechter erster Sitzreihe ist der Kuga zudem um +16 cm (20 %) länger. Am ausgeprägtesten ist der Unterschied bei der Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: Der VW Taigo ist hier um +19 cm (1900 %) tiefer als der Ford Kuga.
Auswirkung auf die Nutzbarkeit
Mehr Länge im Kuga (sowohl bei umgeklappten Sitzen als auch bei aufrechter Sitzreihe) verbessert die Handhabung langer Gegenstände: Möbelteile, Latten oder längere Gepäckstücke lassen sich flacher und oft ohne Querladung transportieren. Wenn die Sitze hochstehen, ist der Kuga bei längeren Alltagsgegenständen (Skier, Rollkoffer, längere Kartons) flexibler.
Die deutlich größere Tiefe des Taigo bedeutet, dass der Kofferraumboden weiter unter der Ladekante liegt — das bringt mehr nutzbares Volumen in der Vertikalen und kann sperrige bzw. hohe Gegenstände besser aufnehmen, ohne dass sie weit in den Innenraum ragen. Praktisch heißt das: Volumenintensive oder sperrige Ladung passt beim Taigo oft „tiefer“ hinein, sodass weniger Überstand entsteht.
Gleichzeitig kann diese tiefere Bauweise das Be- und Entladen schwerer, flacher Gegenstände erschweren, weil sie weiter nach unten gehoben bzw. herausgehoben werden müssen. Kleinere Unterschiede (z. B. höhere Ladekante beim Taigo um +5 cm/7 %, höhere Öffnung um +4 cm/5 %, und etwas engere Breiten beim Taigo) beeinflussen die Handhabung ebenfalls, sind aber weniger prägend als die oben genannten drei Unterschiede.
Kurz zusammengefasst: Der Kuga ist vorteilhafter für den Transport länglicher Gegenstände dank größerer Länge, der Taigo bietet durch die deutlich größere Tiefe mehr vertikales Volumen, was beim Transport voluminöser Ladung nützlich ist — auf Kosten eines potenziell anstrengenderen Be- und Entladens.
