
Größte Unterschiede (>10%)
Die auffälligsten Abweichungen liegen bei der nutzbaren Länge mit aufrechten Rücksitzen, der Höhe der Kofferraumöffnung und der Ladekantenhöhe. Konkret hat der Ford Kuga einen um +64 cm (188%) längeren Kofferraum bei aufrechten Sitzen als der VW Touran. Die Höhe der Kofferraumöffnung ist beim VW Touran um +10 cm (13%) größer, die Ladekante des Ford Kuga liegt um +8 cm (13%) höher über der Straße.
Folgen für die Nutzbarkeit
Weil der Kuga im Alltag mit hochgeklappten Sitzen deutlich mehr Laderaumlänge bietet, ist er klar im Vorteil, wenn regelmäßig längere Gegenstände transportiert werden müssen (z. B. Kinderwagen, lange Sportausrüstung, Baumarktmaterialien) oder wenn man häufig mit voller Sitzbelegung trotzdem viel Gepäck unterbringen will. Das macht ihn praktischer für Nutzer, die häufig längere Ladung ohne Umklappen der Sitze transportieren.
Der Touran dagegen punktet beim Ein- und Unterbringen hoher oder sperriger Gegenstände: Die um +10 cm größere Öffnung bietet mehr vertikalen Durchlass, und die niedrigere Ladekante (im Vergleich zum Kuga) reduziert den Kraftaufwand beim Heben. Das erleichtert das Beladen schwerer Kisten, hoher Möbelteile, Pflanzen oder großer Koffer.
Alle anderen Unterschiede sind gering (<=10%) und in der Praxis meist vernachlässigbar: Tiefe und Innenbreiten sind nahezu identisch, und die Längenunterschiede bei umgeklappten Sitzen liegen nur bei rund 3% bzw. 6%.
Fazit: Für mehr nutzbare Länge im normalen Alltag mit vollen Sitzen ist der Ford Kuga die bessere Wahl. Für leichteres Be- und Entladen sowie das Transportieren hoher Sperrgüter ist der VW Touran praktischer.
