
Wichtigste Unterschiede
Beim Kofferraumvolumen hat der Jeep Avenger klare Längen-Vorteile: bei umgelegten Sitzen ist er +16 cm (14%) länger und bei aufrechter erster Sitzreihe sogar +20 cm (43%) länger als der Hyundai i10. Der Hyundai punktet hingegen bei der Tiefe und der schmalsten Innenbreite: die Tiefe von Ladekante zu Kofferraumboden ist beim i10 +7 cm (64%) größer und die Breite an der schmalsten Stelle ist beim i10 +13 cm (14%) größer. Kleinere Unterschiede (≤10 %) betreffen die Höhe der Kofferraumöffnung (+3 cm beim i10) und die Höhe der Ladekante (+2 cm beim Avenger) sowie die Breite der Öffnung (+9 cm beim Avenger) und sind weniger entscheidend.
Folgen für die Nutzbarkeit
Durch die deutlich größere Länge des Avenger – besonders bei aufrechter Sitzreihe – eignet er sich besser für lange Gegenstände (z. B. Skier, längere Möbelteile) und für mehr Gepäck bei Passagierbetrieb. Wer häufig sperrige, lange Lasten transportieren muss, hat im Avenger spürbar mehr Flexibilität.
Der Hyundai i10 bietet mit seiner deutlich größeren Kofferaumtiefe mehr „Tiefe“ unterhalb der Ladekante und an der schmalsten Stelle mehr Breite. Das macht den i10 praktisch, wenn Gegenstände eher niedrig, aber breit sind oder wenn man das Ladegut tiefer versenken möchte (z. B. Koffer, Einkaufstüten, kleinere Werkzeuge). Allerdings bedeutet die größere Tiefe auch, dass schweres Ladegut beim Heben einen größeren Höhenunterschied überwinden muss – das kann das Be- und Entladen etwas umständlicher machen.
Zusammengefasst: Avenger = klarer Vorteil bei Länge und Volumen für lange/umfangreiche Lasten; i10 = Vorteil bei tieferer Ladewanne und etwas mehr nutzbarer Breite an der engsten Stelle, was breite, niedrigere Gegenstände begünstigt. Kleinere Unterschiede in Öffnungs- und Ladekantenhöhe beeinflussen die Alltagstauglichkeit nur geringfügig.
