
Wesentliche Unterschiede
Der Seat Leon bietet bei umgeklappten Sitzen eine um 31 cm (≈26%) längere Ladefläche als der Hyundai i10. Wenn die vordere Sitzreihe aufrecht bleibt (also bei Nutzung mit Passagieren), ist der Vorteil des Leon noch deutlich größer: er hat eine um 36 cm (≈77%) längere Ladefläche. Der Kofferraum des Leon ist außerdem deutlich tiefer (Ladekante bis Kofferraumboden) — um 7 cm (≈39%) mehr Platz in der Tiefe. Bei der Breite an der schmalsten Stelle hat hingegen der Hyundai i10 einen Vorteil: er ist um 22 cm (≈27%) breiter. Schließlich ist die Breite der Kofferraumöffnung beim Seat Leon um 19 cm (≈21%) größer als beim Hyundai i10.
Folgen für die Nutzbarkeit
Größere Länge und Tiefe beim Seat Leon bedeuten, dass längere und größere Gegenstände einfacher transportiert werden können — speziell wenn die Rücksitze umgeklappt sind, ist der Leon deutlich flexibler für Möbel, Sportgeräte oder lange Kartons. Auch bei alltäglicher Nutzung mit Passagieren ist der Leon mit ≈77% mehr nutzbarer Ladelänge deutlich praktischer für Koffer, Kinderwagen oder Einkäufe, die mehr Tiefe verlangen.
Die größere Breite der Kofferraumöffnung beim Leon erleichtert das Einladen sperriger, unhandlicher Gegenstände, weil man besser diagonal oder seitlich einfahren kann. Die größere Innenbreite an der schmalsten Stelle beim Hyundai i10 dagegen macht diesen vorteilhaft für relativ breite, aber nicht besonders tiefe Gegenstände (z. B. breite Koffer oder flache Möbelteile), die zwischen den Radkästen platziert werden müssen.
Praktische Konsequenz: Wer häufiger längere oder voluminöse Ladung transportiert (auch bei belegten Rücksitzen), profitiert klar vom Seat Leon. Wer hingegen öfter breite, flache Gegenstände unterbringen muss und ein insgesamt kompakteres Paket bevorzugt, hat beim Hyundai i10 einen Vorteil.
Kleine, kaum relevante Unterschiede
Die Höhe der Kofferraumöffnung ist beim Hyundai i10 um 2 cm (≈3%) größer — praktisch kaum spürbar. Die Ladekante des Seat Leon liegt um 5 cm (≈7%) höher über der Straße, was das Heben schwerer Lasten geringfügig anstrengender macht; beide Werte liegen unter der 10%-Marke und haben nur geringe Auswirkung auf die Alltagstauglichkeit.
