
Kernaussagen
Der Hyundai i30 Kombi bietet eine etwas größere Ladelänge: mit umgeklappten Sitzen ca. +5 cm (≈3%) und bei aufrechter erster Sitzreihe ca. +7 cm (≈7%) gegenüber dem Mazda CX-60. Die Ladetiefen sind gleich, die schmalste Kofferraumbreite unterscheidet sich kaum (+2% zugunsten des Mazda). Entscheidend sind jedoch drei Unterschiede zugunsten des Mazda: die Höhe der Kofferraumöffnung ist um etwa +13% höher, die Breite der Kofferraumöffnung ist um etwa +11% größer und die Ladekante ist um etwa +19% höher über der Straße.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die größere Öffnungshöhe (+13%) und die breitere Öffnung (+11%) des CX-60 erleichtern das Ein- und Durchladen hoher oder sperriger Gegenstände (z. B. Möbelstücke, Kartons, Sportgeräte) und reduzieren das Risiko, an der Oberkante anzustoßen. Gleichzeitig erschwert die deutlich höhere Ladekante (+19%) das Heben schwerer Gegenstände in den Kofferraum: das Beladen wird kraftaufwändiger und für Personen mit eingeschränkter Kraft oder Mobilität weniger komfortabel. Der i30 Kombi hat durch die niedrigere Ladekante einen klaren Vorteil beim Heben und beim häufigen Ein- und Ausladen schwerer Lasten.
Die etwas größere Ladelänge des i30 (jeweils 3–7% mehr) ist vorteilhaft für längere, flach zu ladende Güter (z. B. Latten, Skier, lange Kisten), wirkt sich im Alltag aber nur moderat aus. Da die Bodentiefe gleich ist und die schmalste Breite fast identisch, gibt es hier keine praktischen Einschränkungen zugunsten eines Modells.
Kurz gefasst: Wer häufiger hohe oder breite Gegenstände transportiert und dabei vom größeren Öffnungsmaß profitiert, liegt mit dem Mazda CX-60 besser. Wer dagegen oft schwere Lasten hebt oder Wert auf einfaches Be- und Entladen bei niedriger Ladekante legt, ist mit dem Hyundai i30 Kombi im Vorteil. Für längere, flach geladene Gegenstände hat der i30 einen kleinen, aber merklichen Vorteil.
