
Wichtigste Unterschiede
Der Hyundai i30 Kombi bietet deutlich mehr Laderaumlänge: +25 cm (16%) mit umgeklappten Sitzen und +26 cm (33%) bei aufrechter erster Sitzreihe gegenüber dem VW ID.3. Demgegenüber hat der VW ID.3 eine höhere Kofferraumöffnung: +8 cm (12%) und eine deutlich größere Tiefe vom Ladekantenrand bis zum Kofferraumboden: +16 cm (1500%). Außerdem sitzt die Ladekante des ID.3 höher über der Straße: +15 cm (24%). Die Breitenunterschiede (schmalste Stelle +1 cm / Öffnungsbreite +2 cm zugunsten des i30) liegen unter 10% und sind damit kaum relevant.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Weil der i30 Kombi spürbar längeren Laderaum bietet, eignet er sich besser für lange Gegenstände (z. B. Latten, Bretter, Skier, lange Kartons) — das gilt sowohl bei umgeklappten Sitzen als auch bei beladenem Fond. Wer regelmäßig längere Ladung transportiert oder mit Mitfahrern lange Gegenstände unterbringen muss, hat im i30 praktischere Möglichkeiten.
Der ID.3 punktet dagegen durch mehr vertikalen Raum und eine höhere Öffnung: das erleichtert das Einbringen hoher oder gestapelter Ladung und das Einladen sperriger Boxen im Hochformat. Die deutlich größere Tiefe vom Ladekantenrand zum Kofferraumboden bedeutet, dass der Innenraum “tiefer” ist und sich besser zum Stapeln eignet.
Gleichzeitig wirkt sich die höhere Ladekante des ID.3 nachteilig aus: das Heben schwerer Gegenstände über die Ladekante ist anstrengender und unpraktischer als beim niedrigeren i30. Für regelmäßiges Be- und Entladen schwerer Lasten (z. B. Werkzeugkisten, schwere Einkäufe) ist der i30 durch die niedrigere Ladekante komfortabler.
Fazit: Für längere, flache oder sperrige Ladegüter ist der Hyundai i30 Kombi die bessere Wahl; für hohes oder gestapeltes Ladegut und für den Vorteil der höheren Öffnung ist der VW ID.3 geeigneter — allerdings mit Komfortnachteil beim Heben wegen der höheren Ladekante. Breitenmäßig unterscheiden sich die Fahrzeuge kaum.
