
Wichtigste Unterschiede und Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Der Hyundai i30 Kombi bietet deutlich mehr Laderaum in der Länge: Mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 40 cm (29%) länger als beim VW Polo, und bei aufrechter erster Sitzreihe beträgt der Vorsprung sogar 39 cm (59%). Das macht den i30 Kombi klar geeigneter für den Transport langer Gegenstände wie Latten, Möbelteile oder größere Gepäckstücke, weil sie flacher und ohne umständliches Verstauen hineinpassen.
Der VW Polo hat dagegen andere Vorteile und Nachteile: Die Tiefe des Kofferraums (Ladekante zum Kofferraumboden) ist im Polo um 8 cm (700%) größer, und die Ladekante selbst liegt um 8 cm (13%) höher über der Straße als beim i30 Kombi. Praktisch bedeutet das, dass beim Polo beim Einladen von schweren Gegenständen mehr Hubhöhe überwunden werden muss — das erhöht die körperliche Belastung beim Heben. Die größere Tiefe zwischen Ladekante und Boden kann zwar ein größeres „Vertikalvolumen“ direkt hinter der Ladekante schaffen, macht das Ein- und Ausräumen jedoch oft unpraktischer, weil Gegenstände stärker abgesenkt bzw. angehoben werden müssen.
Andere Maße sind weniger relevant: Die Höhe der Kofferraumöffnung des Polo ist nur 2 cm (3%) größer und die Breite der Öffnung des i30 Kombi nur 6 cm (7%) breiter — beides unterhalb der 10%-Marke und somit in der Praxis kaum ausschlaggebend. Die schmalste Breite des Kofferraums ist bei beiden Modellen gleich, sodass enge Gegenstände gleichermaßen passen.
Zusammengefasst: Für Nutzer, die häufig lange oder sperrige Ladung transportieren wollen, ist der Hyundai i30 Kombi durch die deutlich größere Ladelänge die praktischere Wahl. Wer dagegen weniger Wert auf Länge legt, aber ein tieferes Kofferraumbett direkt hinter der Ladekante braucht (bei dem allerdings das Heben durch die höhere Ladekante anstrengender ist), findet im Polo eine andere, aber weniger ladefreundliche Lösung.
