
Wichtigste Unterschiede
Der Hyundai i30 Kombi bietet beim Umklappen der Sitze mehr Ladelänge: er ist um 30 cm (20%) länger als der VW T‑Roc. Das macht den i30 Kombi deutlich praktischer für lange, flache Gegenstände wie Latten, Möbelteile oder Skier, die längs verladen werden müssen.
Auch mit aufrechter erster Sitzreihe hat der i30 Kombi einen um 27 cm (35%) längeren Kofferraum. Das heißt: selbst im Alltagsbetrieb bleibt beim i30 mehr nutzbare Ladelänge für Gepäck oder längere Gegenstände hinter den Vordersitzen.
Der VW T‑Roc punktet dagegen bei der Öffnungshöhe und -breite: die Kofferraumöffnung ist um 19 cm (28%) höher und die Öffnungsbreite um 15 cm (15%) größer als beim i30. Das erleichtert das Einbringen hoher oder breiter Ladung (z. B. Kinderwagen, Kartons, Möbelstücke in aufrechter Stellung) und macht das Ein- und Ausräumen sperriger Teile einfacher.
Bei der Ladekante und dem Kofferraumboden hat der T‑Roc ebenfalls größere Werte: die Tiefe (Ladekante zu Kofferraumboden) ist um 22 cm (2100%) größer und die Ladekante steht um 15 cm (24%) höher über der Straße als beim i30. Praktisch bedeutet das: der T‑Roc hat einen deutlich höheren Hebeaufwand beim Beladen – besonders schwere Gegenstände müssen weiter gehoben werden – und es entsteht ein größerer Höhenversatz zwischen Ladeöffnung und Laderaum, was flaches Einziehen längerer Gegenstände erschweren kann. Ein höherer Ladekantenstand kann dagegen bei leichtem Gelände oder zum Schutz des Unterbodens vorteilhaft sein.
Die schmalste Kofferraumbreite unterscheidet sich nur um 1% zugunsten des i30 und ist damit vernachlässigbar.
Fazit kurz: Wer häufig lange, flache oder längs zu ladende Gegenstände transportiert, hat mit dem Hyundai i30 Kombi die bessere Nutzbarkeit. Wer dagegen öfter hohe oder sehr breite, sperrige Teile ein- und auslädt, profitiert vom VW T‑Roc – dafür muss man den höheren Ladekantenaufwand in Kauf nehmen.
