
Wichtigste Unterschiede
Der Hyundai IONIQ bietet bei aufrechter erster Sitzreihe eine deutlich längere Ladefläche: +17 cm (23 %) gegenüber dem Škoda Kamiq. Der Škoda Kamiq punktet dagegen mit einer deutlich höheren Kofferraumöffnung und einem tieferen Laderaum: die Höhe der Öffnung ist +18 cm (27 %) größer, die Tiefe (Abstand Ladekante–Kofferraumboden) ist +4 cm (33 %) im Vorteil.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Hyundai IONIQ – längeres Ladeabteil bei normaler Sitzkonfiguration:
– Durch die um 23 % längere Ladefläche bei aufrechter erster Sitzreihe lassen sich längere Gegenstände (z. B. Ski, lange Kartons oder Möbelteile) einfacher unterbringen, ohne Sitze umklappen zu müssen. Das verbessert die Alltagstauglichkeit für Nutzer, die regelmäßig längere Ladungen transportieren.
Škoda Kamiq – größere Öffnung und mehr Tiefe:
– Die um 27 % größere Höhe der Kofferraumöffnung macht das Einbringen hoher oder sperriger Gegenstände leichter, weil die Durchfahrt größer ist.
– Die um 33 % größere Tiefe bedeutet mehr nutzbares Volumen in vertikaler Richtung hinter der Ladekante; das hilft beim Stapeln von Kisten oder beim Verstauen von voluminösen Gegenständen, kann aber kleinere Gegenstände weiter nach innen versinken lassen und den Zugriff erschweren.
Weitere, kleinere Unterschiede:
– Bei vollständig umgeklappten Sitzen ist der IONIQ nur geringfügig länger (+10 cm / 7 %) – ein moderater Vorteil für sehr große Ladeflächen.
– Die Breite an der schmalsten Stelle und die Breite der Öffnung unterscheiden sich nur gering (±1–9 %) und sind in der Praxis weniger ausschlaggebend.
– Die Ladekante des IONIQ liegt leicht höher (+4 cm / 6 %), was das Heben schwerer Gegenstände etwas anstrengender macht; beim Kamiq erleichtert die niedrigere Ladekante das Ein- und Ausladen.
Fazit
Wer häufiger lange Gegenstände transportiert oder bei normaler Sitznutzung maximale Ladelänge braucht, profitiert vom Hyundai IONIQ. Wer dagegen größere Durchgänge und mehr vertikales Platzangebot für sperrige/hohe Ladung möchte und leichteres Einladen bevorzugt, hat mit dem Škoda Kamiq die praktischere Lösung.
