
Größte Unterschiede (hervorgehoben)
Tiefe des Kofferraums: Der Jeep Compass hat eine deutlich tiefere Ladefläche (Tiefe von Ladekante zum Kofferraumboden) — gegenüber dem Hyundai Kona. Das bedeutet, dass im Compass die Nutzhöhe bzw. das Innenvolumen im Bereich hinter der Ladekante spürbar größer ist, besonders für höhere oder unregelmäßig geformte Gegenstände.
Ladekantenhöhe über der Straße: Die Ladekante des Jeep Compass liegt +9 cm (≈13%) höher als beim Hyundai Kona. Das erhöht den Kraftaufwand beim Heben schwerer Gegenstände beim Einladen.
Welche Auswirkungen hat das praktisch?
Weil der Compass einen deutlich tieferen Laderaum hat, eignet er sich besser zum Transport sperriger oder höherer Gegenstände, die im Kona wegen der geringeren Tiefe nicht so gut oder nur eingeschränkt untergebracht werden können. Beispiele: große Kisten, größere Werkzeuge oder sperrige Sportausrüstung.
Die höhere Ladekante des Compass macht das Ein- und Ausladen insbesondere schwerer Lasten unkomfortabler — mehr Heben und Hebelweg, ggf. weniger geeignet für häufiges Beladen ohne Hilfsmittel. Der Kona mit niedrigerer Ladekante ist im Alltag ergonomischer beim regelmäßigen Einladen von schweren Einkaufstüten, Kindersitzelementen oder Koffern.
Weitere, kleinere Unterschiede
Die Unterschiede bei Kofferraumlänge mit umgeklappten Sitzen (+1 cm, 1 %) und bei aufrechter erster Sitzreihe (+4 cm, 5 %) sind marginal. Die Breite an der schmalsten Stelle ist beim Kona um +7 cm (7 %) größer; die Breite der Kofferraumöffnung nur +1 cm (1 %) zugunsten Kona. Die Höhe der Kofferraumöffnung ist beim Compass um +7 cm (≈9 %) größer — knapp unterhalb der 10‑%‑Marke.
Fazit
Für regelmäßig sperrige oder hohe Ladung ist der Jeep Compass aufgrund der deutlich größeren Tiefe im Vorteil, zahlt dafür aber mit einer höheren Ladekante. Für komfortables, häufiges Beladen schwerer Gegenstände und insgesamt alltagspraktischere Handhabung ist der Hyundai Kona aufgrund der niedrigeren Ladekante und der etwas breiteren Engstelle oft die bessere Wahl.
