
Wichtigste Unterschiede
Der Tesla Model Y bietet deutlich mehr Laderaumlänge: bei umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um ca. 60 cm (≈45%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er um ca. 44 cm (≈66%) länger als beim Jeep Avenger Elektro. Demgegenüber hat der Jeep Avenger einen höheren Laderaum‑Durchstieg und eine tiefere Ladewanne: die Höhe der Kofferraumöffnung ist etwa 10 cm (≈14%) größer, und die Tiefe vom Ladekante zum Kofferraumboden ist rund 11 cm (≈1000%) größer als beim Model Y. Kleinere Unterschiede — etwa die Breite an der schmalsten Stelle (+5 cm / 6%) oder die Breite der Öffnung (+2 cm / 2%) zugunsten des Model Y sowie die Ladekantenhöhe über der Straße (+2 cm / 3%) zugunsten des Avenger — sind unterhalb der 10%-Schwelle und damit weniger prägend.
Folgen für die Nutzbarkeit
Die größere Laderaumlänge des Tesla Model Y macht ihn deutlich geeigneter für lange Gegenstände (Latten, Rohre, Ski, Möbelteile) und für den Transport großer Gepäckmengen bei umgeklappten Sitzen. Wer häufig lange Ladungsträger oder sperrige, flache Güter transportiert, hat im Model Y mehr Flexibilität und Platz.
Der Jeep Avenger punktet dagegen bei der Einfüllbarkeit und beim Handling voluminöser, hoher oder sperriger Gegenstände: Die höhere Kofferraumöffnung erlaubt das Durchladen größerer Höhen, und die tiefere Ladewanne schafft mehr nutzbares Volumen unterhalb der Ladekante. Das ist praktisch beim Transport hoher Kartons, Pflanzen oder beim Verstauen von Gegenständen, die nicht oben überstehen sollen. Allerdings kann eine tiefere Ladewanne das Bücken beim Entnehmen oder das Hineinheben schwerer Gegenstände etwas unergonomischer machen.
Zusammengefasst: Für maximale Ladelänge und Flexibilität bei langen Gütern ist der Tesla Model Y die bessere Wahl. Für komfortableres Einladen hoher/voluminöser Gegenstände und mehr „eingriffsicheres“ Stauvolumen unterhalb der Ladekante eignet sich der Jeep Avenger besser. Kleinere Breiten‑ und Ladekantenhöhenunterschiede sind in der Praxis meist vernachlässigbar.
