
Kernunterschiede (aus dem Infotext)
Der VW Passat Variant bietet deutlich mehr Ladelänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum des Passat um +67 cm (50%) länger, bei aufrechter erster Sitzreihe um +46 cm (69%) gegenüber dem Jeep Avenger Elektro. An der schmalsten Stelle ist der Passat zudem breiter: +11 cm (12%). Der Jeep Avenger hat dafür eine größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden, nämlich +2 cm (22%) mehr, und die Ladekante liegt +8 cm (13%) höher über der Straße. Die Höhe der Kofferraumöffnung ist gleich, die Breite der Kofferraumöffnung ist beim Passat nur geringfügig größer (+6%, nicht >10%).
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Durch die deutlich größere Ladelänge des Passat (bei umgeklappten Sitzen und bei aufrechter erster Sitzreihe) eignet er sich klar besser für lange Gegenstände (z. B. Latten, Möbelteile, Ski, längere Kartons) und für Einsätze, in denen Volumen und Länge entscheidend sind (Umzug, Handwerkerbedarf, Transport großer Gepäckstücke). Die größere minimale Innenbreite (an der schmalsten Stelle) macht das Verstauen breiterer Gegenstände einfacher und reduziert Probleme beim Einpassen sperriger Ladung.
Der Jeep Avenger hat eine tiefere Ladefläche (Ladekante → Kofferraumboden) und damit etwas mehr „Nutzhöhe“ im Kofferraum, was beim Stapeln von Kisten oder beim Verstauen höherer Gegenstände in der Ladefläche vorteilhaft sein kann. Dieser Vorteil wird jedoch durch die höhere Ladekante relativiert: das Ein- und Ausladen schwerer oder sperriger Gegenstände ist beim Avenger anstrengender und weniger ergonomisch als beim Passat.
Praktisch bedeutet das: Für Nutzer, die regelmäßig lange oder breite Ladung transportieren (Familien, Handwerker, Vielreisende mit viel Gepäck), ist der VW Passat Variant die bessere Wahl. Für Gelegenheitsnutzer, die eher kompakte, aber etwas höhere Stauräume mögen und seltener sehr lange/breite Lasten transportieren, kann der Jeep Avenger ausreichend sein — allerdings mit mehr Aufwand beim Be- und Entladen wegen der höheren Ladekante.
