
Kernunterschiede
Aus den Daten stechen zwei deutliche Unterschiede hervor: Der Mercedes‑Benz GLB bietet mit aufrechter erster Sitzreihe eine um 13 cm (≈16%) längere Ladefläche als der Jeep Compass. Im Gegenzug hat der Jeep Compass eine um 4 cm (≈33%) größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden als der GLB. Kleinere Abweichungen betreffen Höhe und Breite der Öffnung sowie die Ladekantenhöhe, diese liegen unter der 10‑%‑Marke.
Auswirkung auf die Nutzbarkeit
Die längere Ladelänge des GLB bei aufrechter Rückbank bedeutet praktisch: längere Gegenstände (z. B. Latten, Skier, lange Kartons) lassen sich leichter transportieren, ohne die Rücksitze umklappen zu müssen. Für Nutzer, die häufig lange, flache Ladung mit voller Sitzbelegung transportieren wollen (Handwerker, Familien mit großem Gepäck), ist der GLB dadurch im Alltag flexibler.
Die größere Tiefe des Jeep Compass (Ladekante → Kofferraumboden) schafft dagegen einen tieferen Laderaum direkt hinter der Ladekante. Das bietet mehr nutzbares Volumen im unteren Bereich des Kofferraums und hilft, sperrige oder hohe Gegenstände etwas tiefer zu versenken, wodurch die Ladefläche visuell und tatsächlich geräumiger wirkt. In Kombination mit der etwas höheren Ladekante bedeutet das aber auch: schweres Gepäck muss über eine höhere Schwelle gehoben werden, bevor es in den tieferen Kofferraum abgesenkt werden kann — das kann das Beladen für einzelne, schwere Stücke umständlicher machen.
Fazit: Wer häufig lange Gegenstände bei voller Sitzbelegung transportiert, profitiert vom GLB. Wer eher auf größeres, tiefer gelagertes Ladevolumen angewiesen ist und weniger Wert auf niedrige Ladekante legt, findet im Jeep Compass Vorteile.
