
Wichtigste Unterschiede
Der VW Passat Variant bietet deutlich mehr Laderaumlänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 36 cm (22%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe beträgt der Vorteil sogar 31 cm (38%). Beim Jeep Compass fallen andere Werte ins Gewicht: die Tiefe des Kofferraums (Ladekante bis Kofferraumboden) ist um 7 cm (78%) größer, und die Ladekante sitzt um 13 cm (20%) höher als beim Passat. Kleinere Unterschiede bei Breite und Öffnungsweite (4% bzw. 2%) spielen kaum eine praktische Rolle und werden hier nicht hervorgehoben.
Folgen für die Nutzbarkeit
Für den Transport langer Gegenstände (z. B. Latten, Möbelteile, lange Kartons) ist der Passat Variant klar im Vorteil: die deutlich größere Laderaumlänge erlaubt längere, flach liegende Ladung ohne umständliches Schieben in die Fondsitzreihe oder Kompromisse bei der Positionierung. Bei Utensilien, die entlang der Fahrzeuglängsrichtung passen müssen, reduziert das den Aufwand und erhöht die Praktikabilität.
Der Compass dagegen bietet durch die größere Kofferraumtiefe eine tiefere Laderaumwanne. Das kann helfen, sperrige oder ungleichmäßig gestapelte Gegenstände sicherer zu verstauen, weil mehr Tiefe vorhanden ist, bevor die Ladung über die Kante ragt. Allerdings macht die um 13 cm höhere Ladekante das Ein- und Ausladen schwerer, besonders bei schweren oder unhandlichen Lasten: häufiger Kraftaufwand und schlechtere Ergonomie im Vergleich zum niedrigeren Passat-Ladeboden.
Praktisch heißt das: wenn Sie oft lange, flache Teile transportieren oder Wert auf leichtes Be- und Entladen legen, ist der VW Passat Variant die bessere Wahl. Wenn Sie hingegen von einer tieferen Laderaumwanne profitieren (z. B. zur sicheren Aufnahme unregelmäßiger Ladung) und die höhere Ladekante kein Ausschlusskriterium ist, kann der Jeep Compass vorteilhaft sein.
