
Zusammenfassung der größten Abweichungen
Der Kia Sportage bietet beim Ladevolumen spürbar mehr Länge: bei umgeklappten Sitzen ist die Ladefläche um 20 cm (≈13 %) länger und bei aufrechter erster Sitzreihe um 13 cm (≈17 %) länger als beim Durchschnitt der Kompakt‑SUV. Demgegenüber ist die vertikale Tiefe des Kofferraums (Abstand Ladekante bis Kofferraumboden) beim Durchschnitts‑SUV deutlich größer: um 14 cm (≈1300 %) mehr. Alle anderen angegebenen Unterschiede — Öffnungshöhe (+6 cm/8 %), Ladekantenhöhe (+2 cm/3 %), schmalste Breite (+6 cm/6 %) und Öffnungsbreite (+8 cm/8 %) — liegen unter 10 % und sind in der Praxis eher geringfügig.
Folgen für die Nutzbarkeit
Die größere Ladelänge im Sportage macht ihn praktischer für lange Gegenstände wie Latten, Ski oder Möbelteile, weil sich diese flacher und mit weniger Umbau der Sitze transportieren lassen. Die vergleichsweise geringe Tiefe (Ladekante → Boden) bedeutet, dass der Boden näher an der Ladekante liegt: Das erleichtert das Einladen schwerer, flacher Gegenstände (weniger Heben/Absenken), begrenzt aber das nutzbare Volumen in der Senke unterhalb der Ladekante.
Beim Durchschnitts‑SUV schafft die deutlich größere Tiefe mehr Stauraum unterhalb der Ladekante, was das Gesamtvolumen erhöht und das Verstauen unempfindlicher, stapelbarer Ladung begünstigt. Allerdings kann eine tiefe Kofferraumsenke das Hineinschieben schwerer Objekte erschweren und das Beladen ergonomisch ungünstiger machen. Die etwas höhere Öffnungshöhe und Ladekantenposition des Durchschnitts‑SUV (jeweils unter 10 %) bringen nur kleine praktische Unterschiede; ebenso sind die Breitenunterschiede kaum ausschlaggebend für die Alltagstauglichkeit.
Kurz: Für lange, flache oder häufig schwer zu hebende Ladung ist der Sportage vorteilhafter; für Maximierung des Stauraums in einer tieferen Kofferraumsenke ist das Durchschnitts‑SUV geeigneter.
