
Kernunterschiede
Beim Kofferraum zeigen sich klare Stärken auf beiden Seiten: Der Kia Sportage bietet mit umgeklappten Sitzen zwar nur geringfügig mehr Länge, hat aber im Alltag vor allem bei aufrechter erster Sitzreihe einen Längen-Vorteil von +14 cm (18%) gegenüber dem Škoda Karoq, was ihn für längere, flache Gegenstände geeigneter macht. Der Škoda Karoq punktet dagegen mit einer deutlich größeren vertikalen Nutzbarkeit: die Kofferraumöffnung ist +19 cm (26%) höher und die Tiefe vom Ladekante bis Kofferraumboden ist mit +15 cm (1400%) erheblich größer. Kleinere Unterschiede: die Ladekante des Sportage sitzt +4 cm höher über der Straße, die engste Kofferraumbreite ist beim Sportage +3 cm größer und die Öffnungsbreite +1 cm — diese Werte liegen unter 10% und sind weniger prägend.
Auswirkung auf die Nutzbarkeit
Die längere Ladefläche des Sportage bei aufrechter Sitzreihe macht ihn praktischer für längliche Gegenstände (z. B. lange Pakete, Bretter oder zusammengelegte Ski), die quer oder längs gelegt werden müssen. Die etwas größere schmale Breite und Öffnungsbreite unterstützen das Einlegen breiter, flacher Ladung. Der Karoq ist durch die deutlich höhere Öffnung und den viel tieferen Ladeboden besser für hohe oder sperrige Gegenstände geeignet: stehende Kartons, höhere Möbelteile oder sperrige Koffer lassen sich einfacher unterbringen. Zudem reduziert die niedrigere Ladekante des Karoq (da die Ladekante des Sportage um 4 cm höher liegt) das Heben beim Einladen schwerer Lasten.
Kurz gesagt: Sportage = Vorteil bei Länge und etwas Breite (längere, flache Ladung). Karoq = Vorteil bei Höhe, Tiefe und einfacherer Handhabung schwerer/bulky Gegenstände (höherer Laderaum, tiefer Boden, niedrigere Ladekante).
