
Kernunterschiede (Werte >10% hervorgehoben)
Der Kia Sportage bietet mit umgeklappten Sitzen einen um 21 cm (14%) längeren Ladebereich als der VW T‑Roc. Auch bei aufrechter erster Sitzreihe ist der Sportage um 12 cm (15%) länger als der T‑Roc. Demgegenüber hat der VW T‑Roc eine um 13 cm (18%) höhere Kofferraumöffnung und eine deutlich größere Tiefe (Ladekante zu Kofferraumboden): um 22 cm (2100%) höher als beim Sportage.
Weitere, kleinere Unterschiede
Die Ladekante des T‑Roc liegt um 5 cm (7%) höher über der Straße als beim Sportage. Die schmalste Breite im Kofferraum ist beim Sportage um 3 cm (3%) größer, die Breite der Kofferraumöffnung ist beim T‑Roc um 8 cm (8%) größer — beides unterhalb der 10%-Marke.
Folgen für die Praxis
Die größere Ladelänge des Sportage (bei umgeklappten und aufrechten Sitzen) macht ihn besser geeignet für lange Gegenstände wie Latten, Ski, Möbelbauteile oder längere Verpackungen — sie lassen sich flacher und weiter nach hinten schieben. Wer regelmäßig lange oder flache Ladung transportiert, hat beim Sportage spürbare Vorteile.
Der T‑Roc punktet mit mehr vertikalem Raum: die höhere Öffnung und die deutlich größere Tiefe schaffen mehr Höhe und ein höheres Laderaumvolumen in der Vertikalen, wodurch hohe Gegenstände oder voluminöse Kisten einfacher hineinpassen. Allerdings liegt die Ladekante beim T‑Roc geringfügig höher, was das Hineinheben schwerer Lasten etwas anstrengender macht. Die sehr größere Tiefe (Ladekante zu Boden) bedeutet außerdem, dass Ladung weiter unten im Fahrzeug liegt — vorteilhaft für Volumen, aber potenziell ungünstig beim Beladen schwerer Lasten oder beim Entnehmen sehr tieferliegender Gegenstände.
Fazit: Für lange, flache Ladung ist der Kia Sportage praktischer; für höhere bzw. voluminöse Gegenstände und mehr vertikalen Raum ist der VW T‑Roc besser geeignet. Kleinere Breiten- und Ladekantenunterschiede sind eher sekundär für die Alltagstauglichkeit.
