
Wesentliche Maße und praktische Folgen
Beim Ladevolumen zeigt sich ein deutlich unterschiedliches Nutzungsverhalten: Der Mazda CX‑5 bietet mit umgeklappten Sitzen +54 cm (47%) mehr Laderaumlänge als der VW Caddy Kombi, was ihn klar zur besseren Wahl für lange Gegenstände macht. Stehen die vorderen Sitzreihen jedoch aufrecht, hat der VW Caddy Kombi +11 cm (11%) mehr nutzbare Kofferraumlänge, was im Alltag mit Passagieren im Fond einen Vorteil bedeutet.
Beim Einladekomfort liegt der Caddy deutlich vorne: Die Kofferraumöffnung ist um +35 cm (44%) höher als beim CX‑5, wodurch sperrige oder hohe Gegenstände leichter und mit weniger Kippbewegung verladen werden können. Die etwas größere Breite an der schmalsten Stelle (+8 cm, 8%) und die etwas weitere Öffnung (+7 cm, 7%) sind zwar spürbar, aber unterhalb der 10%-Marke und damit nur marginale Vorteile für den Caddy.
Der Mazda hat eine tiefere Ladefläche vom Ladekantenrand zum Kofferraumboden: +3 cm (150%) gegenüber dem Caddy. Praktisch bedeutet das, dass Ladung im CX‑5 etwas tiefer sitzt, was die Stabilität schwerer Gegenstände verbessert und den Innenraum besser ausnutzt. Demgegenüber steht die Ladekantenhöhe des CX‑5: Die Ladekante ist +19 cm (33%) höher über der Straße als beim Caddy, sodass das Heben schwerer Lasten in den CX‑5 anstrengender ist.
Was das in der Praxis bedeutet
Für Nutzer, die häufig lange Gegenstände transportieren (z. B. Möbel, Dachträgerteile, lange Sportausrüstung) und dafür die Rücksitze umlegen, ist der Mazda CX‑5 besser geeignet: er bietet deutlich mehr Laderaumlänge und einen tieferen Ladeboden für stabileren Sitz der Ladung. Wer dagegen regelmäßig mit Fahrgästen unterwegs ist und gleichzeitig häufig sperrige, hohe oder breitere Gegenstände transportieren muss, profitiert mehr vom VW Caddy Kombi: die höhere Öffnung und die etwas größere Breite erleichtern das Einladen und erhöhen die Variabilität im Alltag. Für häufiges Heben schwerer Lasten ist der Caddy durch die niedrigere Ladekante zudem praktischer.
