
Wichtigste Unterschiede
Der VW Passat Variant bietet merklich mehr Ladelänge: Bei umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum 31 cm (18%) länger, bei aufrechter erster Sitzreihe 17 cm (18%) länger als beim Mazda CX‑5. Die Tiefe des Kofferraums (Abstand Ladekante → Kofferraumboden) ist beim Passat 4 cm (80%) größer. Demgegenüber sitzt die Ladekante des Mazda CX‑5 12 cm (19%) höher über der Straße als beim Passat. Die Höhe der Kofferraumöffnung ist bei beiden Modellen gleich; die Breite an der schmalsten Stelle (+4 cm / 4%) und die Öffnungsbreite (+1 cm / 1%) sind nur geringfügig zugunsten des Mazda und damit praktisch ohne großen Einfluss.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die längere Ladefläche des Passat macht ihn deutlich praktischer für lange Gegenstände (Latten, Möbelteile, Skier, zerlegte Fahrräder): sowohl mit umgeklappten Sitzen als auch bei normaler Sitzstellung bleibt mehr nutzbare Länge. Die größere Kofferaumtiefe beim Passat schafft einen tieferen Ladeboden, wodurch sperrige oder hohe Ladungen tiefer und sicherer liegen können.
Die niedrigere Ladekante des Passat erleichtert das Einladen schwerer oder sperriger Gegenstände, weil weniger Hubhöhe erforderlich ist. Die beim Mazda höhere Ladekante erhöht dagegen den Kraftaufwand beim Heben und kann das Beladen großer, schwerer Gegenstände unpraktischer machen.
Da die Öffnungshöhe und die lichte Breite nur minimal variieren, machen beide Fahrzeuge in Bezug auf die vertikale und seitliche Durchladbarkeit kaum einen Unterschied. Insgesamt gilt: Wer regelmäßig lange oder sperrige Ladung transportiert und leichter beladen möchte, hat mit dem VW Passat Variant den praktischeren Kofferraum; wer nur gelegentlich lädt und auf den SUV-Typus des CX‑5 Wert legt, merkt von den kleineren Breitenunterschieden kaum etwas.
