
Wichtigste Unterschiede (>10%)
Der VW Passat Variant bietet bei umgeklappten Sitzen einen um 28 cm (+28%) längeren Laderaum und bei aufrechter erster Sitzreihe einen um 15 cm (+15%) längeren Kofferraum als der Mazda CX‑60. Außerdem ist die Tiefe des Kofferraums (Ladekante → Kofferraumboden) beim Passat um 9 cm (+800%) größer. Die Ladekante des Mazda liegt dagegen um 10 cm (+16%) höher über der Straße als beim Passat.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Für den Transport langer Gegenstände (Ski, Latten, Möbelteile) ist der Passat klar im Vorteil: die deutlich größere Laderaumlänge sowohl bei umgeklappten Sitzen als auch bei aufrechter Rückbank macht das Einladen längerer Teile einfacher und sicherer. Die wesentlich größere Tiefe des Passat bedeutet zudem, dass Bodenfächer bzw. ein tieferer Ladeboden vorhanden sind – das erhöht das nutzbare Volumen in Bodennähe, schafft Platz für höheres oder gestapeltes Ladegut unterhalb der Ladekante und verhindert Sichtbarkeit von Ladung von außen.
Die niedrigere Ladekante des Passat erleichtert das Heben schwerer Lasten in den Kofferraum deutlich; die um 10 cm höhere Ladekante des Mazda macht das Einladen von Kisten oder schweren Gegenständen anstrengender. Umgekehrt profitiert der Mazda von einer etwas breiteren Kofferaumbreite an der schmalsten Stelle (+3%) und einer etwas breiteren Kofferraumöffnung (+4%), was das Einladen breiter, aber nicht besonders langer Gegenstände vereinfacht. Unterschiede in der Öffnungshöhe (+4% zugunsten Passat) sind dagegen geringfügig und im Alltag kaum spürbar.
Fazit: Wer häufig lange oder schwere Lasten transportiert und leichteres Beladen bevorzugt, ist mit dem VW Passat Variant besser bedient. Wer gelegentlich breite, sperrige Teile laden muss und gleichzeitig eine höhere Fahrzeugstellung (z. B. SUV‑Charakter) bevorzugt, findet im Mazda CX‑60 Vorteile, die aber im Volumen und beim Einladekomfort hinter dem Passat zurückbleiben.
