
Wichtigste Unterschiede
Der Mercedes‑Benz GLB bietet eine deutlich größere nutzbare Ladelänge: bei umgeklappten Sitzen ist der GLB um 45 cm (34%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er um 24 cm (34%) länger als der Renault Clio. Die Kofferraumöffnung des GLB ist außerdem 14 cm (19%) höher, was das Einladen hoher oder sperriger Gegenstände erleichtert.
Andersherum hat der Renault Clio eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: die Tiefe ist beim Clio um 65 cm (542%) größer. Das geht einher mit einer deutlich niedrigeren Ladekante: die Ladekante des GLB liegt 48 cm (200%) höher über der Straße als beim Clio.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Für lange oder sperrige Gegenstände (z. B. Ski, längere Möbelteile, lange Kartons) ist der GLB klar im Vorteil: die längere Ladefläche bei umgeklappten oder aufrechten Sitzen plus die höhere Öffnung erleichtern das Unterbringen solcher Ladung. Wer regelmäßig längere Gegenstände transportiert oder eine flexiblere Ladefläche braucht, profitiert vom GLB.
Der Clio punktet beim Handling schwerer oder voluminöser, aber kürzerer Lasten: die deutlich tiefere Ladefläche und die niedrigere Ladekante bedeuten weniger Hubarbeit beim Einladen — schwere Einkaufskisten, Kinderwagen oder Werkzeug lassen sich leichter in den Kofferraum heben oder hineinschieben. Aufgrund der geringeren Ladelänge eignen sich solche Transporte jedoch eher für kompakte Gegenstände oder höhere Stapel statt für lange Teile.
Kleinere Unterschiede
Die Breite an der schmalsten Stelle ist beim GLB nur um 4 cm (4%) größer, die Öffnungsbreite um 6 cm (6%) — beides unter 10% und in der Praxis meist vernachlässigbar. Diese geringen Breitenvorteile ändern die grundsätzlichen Nutzungsprofile kaum.
Fazit
Wer regelmäßig lange oder sperrige Gegenstände transportiert, sollte zum Mercedes‑Benz GLB greifen. Wer häufig schwere, aber eher kompakte Lasten in der Stadt transportiert und niedrige Hubhöhen schätzt, findet im Renault Clio die praktischere Lösung.
