
Wichtigste Unterschiede
Der VW Golf Variant bietet mit umgeklappten Rücksitzen etwas mehr Länge, bei aufrechter erster Sitzreihe ist der Vorteil deutlicher: der Golf Variant hat +14 cm (15%) mehr Laderaumlänge als der Mercedes‑Benz GLB. Dagegen punktet der GLB bei der Vertikalen: die Kofferraumöffnung ist +10 cm (13%) höher als beim Golf Variant. Außerdem sitzt die Ladekante des GLB +11 cm (18%) höher über der Straße als beim Golf Variant.
Auswirkung auf die Nutzbarkeit
Die größere Ladelänge des Golf Variant bei aufrechter erster Sitzreihe macht ihn praktischer für längere Gegenstände ohne Umlegen der Vordersitze (z. B. Latten, lange Kartons, Ski), sodass häufiger auf das Umklappen von Sitzen verzichtet werden kann. Bei komplett umgelegten Sitzen fällt der Vorteil mit +10 cm (6%) geringer aus und ist eher klein.
Die höhere Kofferraumöffnung des GLB erlaubt das Einladen höherer, aufrecht stehender Gegenstände besser — stehengelassene Kartons, Pflanzen oder sperrige Kästen lassen sich einfacher unterbringen. Allerdings bedeutet die höhere Ladekante des GLB, dass das Heben schwerer oder unhandlicher Lasten auf eine größere Höhe erforderlich ist, was das Be- und Entladen anstrengender macht und das Risiko von Umknicken oder Verletzungen erhöht. Der Golf Variant hat hier mit der niedrigeren Ladekante den Vorteil beim häufigen Transport schwerer Gegenstände oder beim häufigen Be- und Entladen.
Weitere, kleinere Unterschiede: Die Tiefe (Ladekante zu Boden) des GLB ist um +1 cm (9%) größer, die schmalste Breite des Kofferraums ist beim GLB um +4 cm (4%) größer und die Breite der Öffnung um +6 cm (6%) — diese Vorteile sind vorhanden, fallen aber unterhalb der 10%-Schwelle und haben im Alltag einen eher geringen Einfluss.
Fazit
Kurz zusammengefasst: Für längere, flach liegende Ladung bei belassenen Rücksitzen ist der VW Golf Variant praktikabler. Für das Einladen hoher Gegenstände bietet der Mercedes‑Benz GLB klare Vorteile, zahlt dafür aber mit einer höheren Ladekante, die das Heben schwerer Lasten erschwert.
