
Kerndifferenzen und Folgen für die Nutzbarkeit
Mercedes‑Benz GLE bietet bei umgeklappten Sitzen einen deutlich längeren Ladeboden (+27 cm / +16%). Das bedeutet konkret: längere Gegenstände (z. B. Möbelteile, Ski oder längere Kartons) lassen sich flacher und einfacher unterbringen. Für Nutzer, die regelmäßig lange Ladung transportieren oder eine möglichst ebene Ladefläche wollen, ist der GLE im Alltag praktischer.
Der Peugeot 3008 hat einen deutlich größeren Abstand zwischen Ladekante und Kofferraumboden (+11 cm / +1000%). Praktisch heißt das: der 3008 verfügt über eine tiefere Laderaumwanne bzw. mehr „Tiefe“ unterhalb der Ladekante, wodurch Volumen im unteren Bereich besser genutzt und kleinere Gegenstände weniger sichtbar verstaut werden können. Allerdings geht diese Tiefe mit einer höheren Ladekante einher, was das Hineinheben schwerer Lasten erschweren kann.
Weitere, kleinere Unterschiede (nicht >10%): Wenn die erste Sitzreihe aufrecht ist, hat der GLE etwa +6 cm mehr Ladelänge; die Kofferraumöffnung ist beim GLE geringfügig höher (+3 cm) und die schmalste Breite des Kofferraums ist beim GLE um +4 cm größer. Die Breite der Öffnung fällt beim GLE um ca. +8 cm größer aus. Diese Unterschiede begünstigen beim GLE das Einbringen breiterer oder voluminöser Gegenstände und erleichtern das Manövrieren im Laderaum — sie sind aber moderat und beeinflussen die Alltagstauglichkeit weniger stark als die beiden oben hervorgehobenen Faktoren.
Fazit kurz: Wer häufig lange oder breite Ladung transportiert und einfaches Beladen möchte, profitiert mehr vom Mercedes‑GLE. Wer viel davon hat, im unteren Bereich des Kofferraums zu verstauen (z. B. Einkaufstüten, Werkzeuge, verdeckte Staufächer) und ein größeres „Tiefenvolumen“ bevorzugt, für den ist der Peugeot 3008 interessanter — allerdings auf Kosten einer höheren Ladekante beim Beladen.
