
Wichtigste Unterschiede
Aus den Daten stechen vier deutliche Abweichungen hervor: Der Mercedes‑Benz GLE bietet mit umgeklappten Sitzen eine um 45 cm bzw. +30% längere Ladelänge und bei aufrechter erster Sitzreihe eine um 22 cm bzw. +27% längere Ladelänge als der Seat Leon. Außerdem ist der Kofferraum des GLE an seiner schmalsten Stelle um 24 cm bzw. +30% breiter. Demgegenüber hat der Seat Leon eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: +25 cm bzw. +2400% im Vergleich zum GLE.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die größere Ladelänge des GLE (sowohl mit umgeklappten als auch mit aufrechter Sitzreihe) macht ihn besser geeignet für den Transport langer Gegenstände wie Latten, Möbelteile, Skier oder lange Kartons. Wer regelmäßig sperrige, längliche Ladung transportiert oder bei umgeklappten Sitzen viel nutzbare Fläche braucht, hat im GLE einen klaren Vorteil.
Die deutlich größere Breite an der engsten Stelle im GLE erleichtert das Verstauen breiter oder unregelmäßig geformter Gegenstände. Breitere Koffer, größere Transportboxen oder sperrige Verpackungen lassen sich im GLE einfacher und flexibler unterbringen als im Leon.
Die größere Tiefe im Seat Leon (zwischen Ladekante und Kofferraumboden) bedeutet, dass sich der Laderaum dort deutlich „tiefer“ bzw. stärker abgesenkt zeigt. Praktisch kann das zwei Effekte haben: Einerseits lassen sich niedrige, schwerere Gegenstände weiter unten positionieren und die Ladung sitzt tiefer im Fahrzeug; andererseits kann ein tieferes Boden‑/Wannenprofil das Einlegen hoher oder sperriger Gegenstände im Bereich direkt hinter der Ladekante einschränken und das Handling beim Beladen (je nach Ladekantenhöhe) verändern. Kurz: der Leon bietet mehr Tiefenraum, der GLE bietet mehr Länge und Breite.
Zusammengefasst: Für lange und breite Ladung ist der GLE die praktischere Wahl; für Gegenstände, die von einem tieferen Ladeboden profitieren oder bei denen ein tieferes Laderaumprofil gewünscht ist, liefert der Leon einen Vorteil.
