
Wichtigste Unterschiede und ihre Auswirkungen
Die beiden deutlichsten Differenzen betreffen das Ladelängen- und das Tiefenmaß des Kofferraums. Der Skoda Superb Kombi bietet mit umgeklappter Rücksitzbank eine um 35 cm (20 %) längere Ladefläche als der Opel Astra Sports Tourer. Das macht den Superb besonders praktisch für lange, flache Ladungen wie Laminat, Skier oder Möbelplatten: Gegenstände lassen sich flacher und ohne Schrägstellen transportieren, und insgesamt passt bei umgeklappter Rückbank deutlich mehr Länge herein. Stehen die Sitze aufrecht, ist der Skoda nur noch geringfügig vorn (+4 %), sodass der Vorteil vor allem beim Transport langer Güter zum Tragen kommt.
Demgegenüber hat der Opel Astra Sports Tourer eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden — +6 cm, angegeben als +75 %. Praktisch heißt das: Der Astra schafft eine tiefere „Kofferrraumwanne“, wodurch sich Ladung weiter nach unten versenken lässt und nutzbares Volumen in der vertikalen Richtung steigt. Das ist vorteilhaft, wenn vieles gestapelt oder hohes, nicht zu langes Ladegut transportiert werden soll. Allerdings geht diese Tiefenführung mit einer minimal höheren Ladekante einher (+2 cm), was das Hineinheben schwerer Gegenstände leicht erschwert.
Kleinere Unterschiede (Öffnungshöhe +3 cm zugunsten Opel; Breitenunterschiede von 1–1 cm) sind praxisnah kaum spürbar und ändern die Nutzbarkeit im Alltag nicht wesentlich.
Fazit: Wer häufig lange, flache Gegenstände transportiert, profitiert stärker vom Skoda Superb Kombi; wer mehr von einer tieferen Ladewanne und besserem vertikalem Volumen profitiert, liegt beim Opel Astra Sports Tourer richtig.
