
Kernunterschiede
Beim Laderaum zeigt sich ein klares Bild: Der Peugeot 3008 bietet mit aufrechter Rücksitzbank eine um 23 cm (≈30%) längere Ladefläche als der Skoda Karoq. Der Karoq hat dagegen eine deutlich höhere Kofferraumöffnung (+14 cm / ≈18%) und eine größere Tiefe vom Ladekante bis zum Kofferraumboden (+4 cm / ≈36%). Die Ladekante des Peugeot liegt außerdem um 12 cm (≈18%) höher über der Straße. Kleinere Unterschiede: Mit komplett umgeklappten Sitzen ist der Peugeot nur rund 11 cm (≈7%) länger und die Breite an der schmalsten Stelle ist gleich; die Öffnungsbreite des Karoq ist nur etwa 2 cm (≈2%) größer.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die längere Ladefläche des Peugeot bei aufrechter Rückbank macht ihn praktischer, wenn Sie regelmäßig lange Gegenstände transportieren müssen, ohne die Rücksitze umzulegen (z. B. Skier, lange Latten oder Möbelteile). Für Transportaufgaben, bei denen die Sitze oft belegt sind und trotzdem Länge benötigt wird, ist der 3008 im Vorteil.
Der Skoda Karoq gewinnt bei vertikalem Stauraum und beim Einladen höherer oder voluminöser Gegenstände: Die höhere Kofferraumöffnung schafft mehr Kopffreiheit beim Reinstellen hoher Kartons oder Geräte, und die größere Tiefe (Ladekante→Boden) erhöht das nutzbare Volumen im Innenraum. Das ist praktisch für sperrige oder stapelbare Ladung.
Die höhere Ladekante des Peugeot (12 cm) wirkt sich negativ beim Heben schwerer Gegenstände aus: das Einladen erfordert mehr Hubhöhe und damit mehr Kraft. Der Karoq mit niedrigerer Ladekante ist hier ergonomischer und für häufiges Heben bzw. schwere Lasten einfacher zu handhaben.
Da die Innenbreite an der schmalsten Stelle gleich ist und die Öffnungsbreite nur minimal abweicht, spielen Breite und das Einlegen breiter Gegenstände in der Praxis kaum eine Rolle bei der Modellwahl.
Fazit: Für längere Gegenstände bei gleichzeitig genutzten Rücksitzen ist der Peugeot 3008 vorteilhaft. Für vertikal sperrige, stapelbare oder häufig zu hebende Ladung ist der Skoda Karoq praktischer.
