
Wesentliche Unterschiede
Der Renault Austral bietet einen längeren Laderaum in der Tiefe: mit umgeklappten Sitzen ist er um 7 cm (≈5 %) länger, mit aufrechter erster Sitzreihe um 7 cm (≈9 %) länger als der VW ID.3. Die Kofferraumöffnung des VW ID.3 ist in der Höhe um 2 cm (≈3 %) größer, die schmalste Innenbreite des ID.3 ist um 2 cm (≈2 %) größer. Die Ladekante des Austral liegt 1 cm (≈1 %) höher über der Straße.
Besonders auffällig ist beim ID.3 die größere Kofferraumtiefe (Ladekante → Kofferraumboden): dieser Abstand ist beim ID.3 um 8 cm (+100 %) größer als beim Austral. Gleichzeitig ist die Breite der Kofferraumöffnung beim Renault Austral um 16 cm (+17 %) größer als beim ID.3.
Nutzbarkeit / Praxisauswirkung
Die deutlich größere Tiefe des ID.3 bedeutet, dass Gegenstände weiter unterhalb der Ladekante im Kofferraum sitzen. Praktisch heißt das: Voluminöse oder hohe Gegenstände können tiefer versenkt werden, wodurch die nutzbare Innenhöhe hinter der Ladekante wächst und lose Ladung weniger leicht verrutscht. Nachteilig ist, dass schweres Ladegut beim Hinein- und Herausheben stärker gehoben bzw. aus einer tieferen Position herausgezogen werden muss — das kann das Be- und Entladen ergonomisch erschweren.
Die um 16 cm größere Öffnungsbreite beim Austral erleichtert das Einladen breiter oder sperriger Gegenstände deutlich: Möbelteile, Koffer oder Kinderwagen lassen sich flacher und mit weniger Manövrieren durch die Öffnung bringen. Für Nutzer, die häufig breite Gegenstände transportieren, ist das ein klarer Vorteil.
Die übrigen Differenzen (jeweils im Bereich von 1–9 %) beeinflussen die Alltagstauglichkeit weniger stark: der Austral hat etwas mehr Laderaumlänge bei umgeklappten oder aufgestellten Sitzen, der ID.3 eine marginal höhere Öffnungshöhe und etwas mehr Innenbreite an der engsten Stelle. Insgesamt heißt das: ID.3 punktet bei „tiefer“ gelagerter Ladung und beim sicheren Versenken von Gepäck, der Austral ist besser geeignet für breite, sperrige Ladung und einfacheres Durchschieben großer Gegenstände.
