
Wichtigste Unterschiede
Der Skoda Superb Kombi bietet deutlich mehr Laderaumlänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum +60 cm (39%) länger, bei aufrechter erster Sitzreihe +32 cm (43%) länger als im Skoda Kamiq. Beim Kamiq sind jedoch die Maße rund um die Ladekante deutlich anders: die Tiefe vom Ladekante zum Kofferraumboden ist +8 cm (100%) größer und die Ladekante selbst liegt +11 cm (19%) höher über der Straße. Kleinere Unterschiede, die unter 10% liegen, sind die etwas höhere Kofferraumöffnung des Kamiq (+2 cm/2%) sowie die etwas größere schmalste Breite (+2 cm/2%) und Öffnungsbreite (+4 cm/4%) des Superb Kombi.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die größere Ladelänge des Superb Kombi macht ihn deutlich praktischer für lange oder sperrige Ladungen (z. B. Latten, Möbelteile, Skier oder längere Kartons). Auch beim Transport von Umzugsgut oder bei Ladegut, das sich flach auslegen lässt, gewinnt der Superb klar.
Die Kombination aus höherer Ladekante (+11 cm) und größerer Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden (+8 cm) beim Kamiq erhöht den Kraftaufwand beim Beladen: schwere Gegenstände müssen höher gehoben und anschließend über einen stärkeren Höhenunterschied ins Fahrzeug geschoben oder abgesenkt werden. Rollkoffer oder leicht verschiebbare Lasten lassen sich dadurch schlechter in einem Zug einrollen. Für regelmäßiges Ein- und Ausladen schwerer oder sperriger Güter ist der Superb ergonomisch vorteilhafter.
Die geringfügig größere Kofferraum- und Öffnungsbreite des Superb (+2–4 cm) verbessert das Einladen sehr breiter Gegenstände leicht, ist aber nur ein kleiner Vorteil gegenüber den oben genannten Unterschieden. Die leicht höhere Höhe der Kofferraumöffnung im Kamiq (+2 cm) hat praktisch kaum Einfluss.
Fazit: Wer regelmäßig lange oder sperrige Lasten transportiert oder ergonomisch leichter beladen möchte, profitiert vom Skoda Superb Kombi. Der Skoda Kamiq bleibt eine kompaktere Alternative, ist aber beim funktionalen Ladekomfort klar hinter dem Superb zurück.
