
Wichtigste Unterschiede
Der VW Passat Variant bietet deutlich mehr Laderaumlänge: bei umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 48 cm (31 %) länger als beim Skoda Kamiq, und im Alltag mit aufrechter Bestuhlung ist er um 39 cm (53 %) länger. Demgegenüber hat der Skoda Kamiq eine deutlich größere Kofferraumtiefe (Abstand Ladekante → Kofferraumboden): er ist hier um 7 cm (78 %) tiefer als der Passat.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Laderaumlänge (Passat): Die deutlich größere Länge macht den Passat besser geeignet für lange oder sperrige Gegenstände (z. B. Latten, Rohre, lange Kartons oder flache Möbelteile). Wer häufig lange Teile transportiert oder Sitze regelmäßig umklappt, hat im Passat spürbar mehr Nutzlänge und damit meist auch ein größeres nutzbares Volumen.
Kofferraumtiefe (Kamiq): Die größere Tiefe des Kamiq bedeutet, dass Ladung weiter unterhalb der Ladekante sitzt. Das hat zwei Effekte: Zum einen bietet die Vertiefung besseren Stauraum nach unten und kann Gepäck tiefer und stabiler lagern (niedrigerer Schwerpunkt, weniger Verrutschen). Zum anderen kann die Kombination aus tieferem Boden und leicht höherer Ladekante das Heben und Herausnehmen schwerer Gegenstände etwas schwieriger machen, weil mehr Hubbewegung nötig ist.
Weitere Maße wie Breite der Öffnung (+3 cm beim Passat), minimale Breite (+2 cm beim Passat) oder Öffnungshöhe (+5 cm beim Kamiq) sind mit Prozenten unter 10 % vergleichsweise unauffällig und verändern die Praxisnutzung kaum.
Fazit
Kurz: Für den Transport langer, flacher oder sperriger Gegenstände ist der VW Passat Variant die bessere Wahl. Für Fahrer, die Wert auf einen tieferen Laderaumboden und damit stabilere, etwas verstecktere Ladung legen, bietet der Skoda Kamiq einen Vorteil. Die kleinereren Unterschiede bei Öffnungsmaßen und Ladekantenhöhe sind im Alltag weniger entscheidend.
