
Kernunterschiede und ihre Auswirkungen
Der Skoda Octavia Combi bietet deutlich mehr Ladefläche in Längsrichtung: bei umgeklappten Sitzen ist sein Kofferraum um 33 cm (22%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er um 30 cm (38%) länger als beim VW ID.3. Das macht den Octavia Combi zur praktischeren Wahl für lange Gegenstände wie Latten, Ski oder Möbelteile, weil längere Ladungen flacher und einfacher unterzubringen sind.
Der VW ID.3 unterscheidet sich hingegen in der vertikalen Geometrie: die Tiefe des Kofferraums (Ladekante bis Kofferraumboden) ist beim ID.3 um 6 cm (60%) größer, und die Ladekante liegt 13 cm (20%) höher über der Straße als beim Octavia Combi. In der Praxis bedeutet das: der ID.3 hat eine tiefere Mulde hinter der Ladekante, die Gegenstände sicherer im Laderaum hält, gleichzeitig erfordert die höhere Ladekante mehr Kraft beim Heben schwerer Lasten und erschwert das einfache Durchschieben großer, schwerer Gegenstände auf Bodenniveau.
Kleinere Unterschiede, die unter 10 % liegen, sind weniger praxisrelevant: die Kofferraumöffnung des Octavia ist 3 cm höher (+4%) und 7 cm breiter an der Öffnung (+7%), während die schmalste Breite im ID.3 nur 1 cm (+1%) größer ist. Diese Unterschiede beeinflussen das Einladen breiter oder hoch gebauter Gegenstände nur geringfügig.
Zusammenfassung: Für langgezogene Ladung und einfaches Heben/Be- und Entladen ist der Skoda Octavia Combi im Alltag meist vorteilhafter. Der VW ID.3 bietet durch seine tiefere Kofferraummulde eine sicherere Aufnahme kurzer, voluminöser Ladung, ist aber bei schwerem oder langem Ladegut aufgrund der höheren Ladekante weniger praktisch.
