
Kernaussage
Der VW Passat Variant bietet längere Laderaummaße: er ist bei umgeklappten Sitzen um 15 cm (8%) länger und bei aufrechter erster Sitzreihe um 4 cm (4%) länger als der Škoda Octavia Combi. Die Kofferraumöffnung des Passat ist minimal größer (Höhe +1 cm / 1%, Öffnungsbreite +2 cm / 2%) und an der schmalsten Stelle rund 1 cm (1%) breiter. Ladekante beider Modelle ist gleich hoch. Der deutlichste Unterschied liegt jedoch beim Kofferraum‑”Tiefe”-Maß (Ladekante zu Kofferraumboden): hier hat der Škoda einen um 1 cm größeren Abstand, was 11% entspricht — der einzige Wert über 10% und damit die wichtigste prozentuale Abweichung.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Weil der Passat länger ist (vor allem mit umgeklappten Sitzen), eignet er sich besser für sehr lange Gegenstände wie Latten, Skier, Surfbretter oder lange Möbelteile; die zusätzliche Länge erleichtert das Einlegen und erhöht das nutzbare Laderaummaß in Längsrichtung. Die leicht größere Öffnung und Breite des Passat erleichtern das Manövrieren von breiteren Kisten oder Gepäckstücken, praktisch aber nur bei knappem Raum — die Unterschiede sind gering.
Der Škoda punktet mit der größeren Tiefe vom Ladekantenrand zum Kofferraumboden (11% mehr). Das ergibt praktisch mehr nutzbaren Raum entlang der Bodentiefe und kann beim Stapeln niedriger, voluminöser Gegenstände oder beim Platzieren von Behältern nahe der Ladekante Vorteile bringen. Da die Ladekantenhöhe gleich ist, bleibt das Heben auf die Ladefläche identisch; die größere Bodentiefe im Octavia bedeutet eher, dass schwere Ladung etwas tiefer liegt (leicht niedrigerer Schwerpunkt) und sich am Boden kompakter verstauen lässt.
Fazit: Für sehr lange Ladungen ist der Passat die bessere Wahl. Für eine etwas größere Nutztiefe am Boden und kompaktere Stapelung niedriger Ladung ist der Octavia vorteilhaft. Alle übrigen Unterschiede sind gering und beeinflussen die Alltagstauglichkeit nur marginal.
