
Wichtigste Unterschiede und ihre Auswirkungen
Beim Vergleich zeigt sich, dass das Tesla Model Y beim Laderaumlängevorteil punktet: mit umgeklappten Sitzen bietet es +78 cm (67%) mehr Ladehöhe in Längsrichtung als der VW Caddy Kombi, was es deutlicher geeigneter für sehr lange Gegenstände (z. B. Latten, lange Möbelteile, Skier) macht. Stehen die vorderen Sitze aufrecht, gibt es hingegen nur einen geringen Unterschied von +4 cm (4%), also praktisch keinen Vorteil in Alltagssituationen mit voller Sitzbelegung.
Der VW Caddy Kombi hat dagegen klare Vorteile bei Einladezugang und Breite: die Öffnungshöhe des Kofferraums ist +45 cm (65%) größer, die schmalste Innenbreite +18 cm (19%) weiter und die Breite der Kofferraumöffnung +12 cm (12%) größer als beim Tesla. Das macht den Caddy deutlich praktischer für breite oder voluminöse und aufrechte Ladung sowie für das einfache Durchschieben sperriger Teile durch die Heckklappe.
Bei der Ladekante gibt es zwei gegensätzliche Effekte: die Ladekante des Tesla sitzt +13 cm (23%) höher über der Straße als beim Caddy — dadurch ist das Einlegen sehr schwerer Gegenstände in den Tesla anstrengender, während der niedrigere Caddy-Einstieg das Heben erleichtert. Die angegebene Tiefe des Kofferraums (Ladekante zu Kofferraumboden) ist beim Caddy mit +2 cm (100%) größer, diese absolute Differenz von nur 2 cm ist jedoch praktisch vernachlässigbar, obwohl die Prozentangabe hoch wirkt.
Zusammengefasst: Für den Transport besonders langer Gegenstände ist das Tesla Model Y die bessere Wahl; für breitere, höhere oder schwerere Ladung (und für einfacheres Be- und Entladen) ist der VW Caddy Kombi praktischer. Kleine Differenzen unter 10% sind im Alltag kaum spürbar.
