
Wichtigste Unterschiede (>10%)
Beim nutzbaren Laderaum misst der Volvo XC40 in zwei Situationen deutlich länger: Mit umgeklappten Sitzen hat der XC40 einen um 20 cm (14%) längeren Kofferraum, und bei aufrechter erster Sitzreihe bleibt der XC40 um 13 cm (17%) länger als der VW T‑Roc. Auf der anderen Seite ist die Kofferraumöffnung des VW T‑Roc um 13 cm (18%) höher als beim XC40. Außerdem besitzt der T‑Roc eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: um 22 cm (2100%) mehr als der XC40.
Folgen für die Nutzbarkeit
Die längeren Innenmaße des Volvo XC40 sorgen vor allem bei langen Gegenständen für einen klaren Vorteil: Bretter, Skier, längere Kartons oder Möbelstücke lassen sich im XC40 einfacher unterbringen, da mehr nutzbare Länge zur Verfügung steht. Für Käufer, die regelmäßig lange Ladung transportieren müssen, ist der XC40 praktischer.
Der VW T‑Roc punktet durch die höhere Öffnung und die deutlich größere Tiefe des Kofferraums. Die höhere Öffnung erleichtert das Einbringen höherer oder sperriger Gegenstände (z. B. hohe Kartons oder Pflanzen). Die größere Tiefe (Ladekante → Kofferraumboden) erhöht das Gesamtvolumen unter der Ladekante und ermöglicht mehr vertikalen Stauraum; gleichzeitig entsteht aber eine ausgeprägtere Stufe/Ladevertiefung, die beim Be- und Entladen zu beachten ist: schwere Gegenstände müssen über die Ladekante gehoben und dann weiter nach unten geführt werden, und kleine Gegenstände können tiefer liegen und sind schwerer zu erreichen.
Weitere Hinweise: Die Ladekante des T‑Roc liegt nur geringfügig höher (+2 cm, ≈3%) — das wirkt in der Praxis kaum — und die engste Breite beider Kofferräume ist identisch; die Kofferraumöffnung des T‑Roc ist leicht breiter (+7 cm, 7%), aber dieser Wert liegt unter der 10%-Marke und ist deshalb weniger relevant.
Fazit
Für häufigen Transport langer Gegenstände ist der Volvo XC40 die bessere Wahl. Wer dagegen mehr vertikalen Raum und eine größere Öffnung für hohe oder sperrige Ladung benötigt, profitiert vom VW T‑Roc, muss aber die tiefere Ladevertiefung beim Be- und Entladen berücksichtigen.
