
Größte Unterschiede und Folgen für die Nutzbarkeit
Der VW Tiguan bietet bei umgeklappten Sitzen eine längere Ladefläche: +19 cm (12%) gegenüber dem ID.3. Das macht den Tiguan besser geeignet für längere Gegenstände wie Möbelteile, lange Sportgeräte oder sperrige Baustoffe, die sonst im ID.3 zu lang wären.
Auch bei aufrechter erster Sitzreihe ist der Tiguan größer: +9 cm (11%) in der Ladelänge. Im Alltag bedeutet das mehr Platz für Koffer, Großeinkäufe oder sperrige Kartons, ohne dass Rücksitze umgeklappt werden müssen.
Der ID.3 hat dagegen eine deutlich tiefere Ladefläche: +15 cm (1500%) gemessen von der Ladekante zum Kofferraumboden. Das schafft ein tieferes Ladeabteil, in dem hohe oder lose Gegenstände besser versenkt und verdeckt verstaut werden können. Nachteile sind ein größerer Hub beim Einladen schwerer Gegenstände und gegebenenfalls ein etwas schlechterer Zugriff, weil die Ladung weiter unter der Ladekante liegt.
Die Ladeöffnung des Tiguan ist breiter: +13 cm (14%). Das erleichtert das Einbringen breiter oder sperriger Teile, auch wenn die Innenbreite an der schmalsten Stelle beider Fahrzeuge gleich ist. Praktisch heißt das: Der Tiguan nimmt breitere Gegenstände leichter auf, beim ID.3 kann die Öffnungsbreite das tatsächliche Befüllen limitieren.
Fazit: Für lange oder breite Ladung ist der Tiguan im Vorteil (längere Ladefläche, breitere Öffnung). Der ID.3 punktet mit einem tieferen Ladeabteil, das bessere Verstaubarkeit und Verdeckung von Ladegut ermöglicht, aber etwas mehr Kraft beim Einladen verlangt.
