
Wichtigste Unterschiede und Folgen für die Nutzbarkeit
Der VW ID.4 bietet deutlich mehr Ladefläche: Mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 24 cm (+17 %) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er sogar um 28 cm (+42 %) länger als beim VW T‑Cross. Das macht den ID.4 spürbar besser für längere oder sperrige Ladung (z. B. Möbel, lange Pakete, Fahrräder ohne Vorderrad): er nimmt längere Gegenstände einfacher auf und erlaubt flexiblere Beladung.
Die Kofferraumöffnung des ID.4 ist 10 cm (+14 %) höher als beim T‑Cross. Dadurch lassen sich höhere Gegenstände leichter einladen (kein so starkes Kippen beim Hineinschieben, bessere Kopffreiheit beim Rangieren großer Teile).
Andersherum hat der T‑Cross bei der Tiefe vom Ladekante bis zum Kofferraumboden einen Vorteil: er ist hier um 6 cm (+60 %) „tiefer“. Das bedeutet mehr Raum direkt hinter der Ladekante für höhere oder gestapelte Ladung auf dem Boden des Kofferraums (z. B. mehrere Kisten oder Koffer senkrecht gestellt). Bei sehr flachen, langen Gegenständen hilft dieser Vorteil jedoch nicht gegen die größere Gesamtlänge des ID.4.
Andere Unterschiede sind gering und beeinflussen die Praxis kaum: Die Ladekante des ID.4 liegt nur 3 cm (4 %) höher, die schmalste Kofferraumbreite unterscheidet sich nur um 1 cm (1 %) und die Öffnungsbreite des ID.4 ist um 9 cm (9 %) größer — diese Werte liegen unter der 10‑%‑Marke und ändern die Nutzbarkeit im Alltag kaum.
Fazit: Für Transport von längeren oder hohen Gegenständen ist der ID.4 klar vorteilhaft wegen der längeren Ladefläche und höheren Öffnung. Der T‑Cross punktet mit etwas mehr Tiefe direkt hinter der Ladekante, was beim Stapeln oder bei vielen höheren Kisten hilfreich sein kann, ändert aber nichts an der insgesamt geringeren Länge und damit eingeschränkteren Flexibilität gegenüber dem ID.4.
