
Wichtigste Unterschiede (>10%)
Der VW Passat Variant bietet eine deutlich längere Ladefläche: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum +40 cm (25%) länger, bei aufrechter vorderer Sitzreihe ist er +28 cm (33%) länger als beim Durchschnitts‑SUV. Weiterhin ist die Tiefe des Kofferraums (Ladekante → Kofferraumboden) im Passat +4 cm (80%) größer. Bei der Ladekantenhöhe liegt das SUV vorne: die Ladekante des Durchschnitts‑SUV ist +11 cm (17%) höher über der Straße als beim Passat Variant.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die größeren Längenmaße des Passat Variant bedeuten konkret mehr Nutzlänge für lange Gegenstände (z. B. Möbelteile, Skier, Leiter). Das macht den Kombi insgesamt flexibler für Transportaufgaben, die ein flache, lange Ladefläche benötigen. Die erhöhte Tiefe im Passat gibt mehr Raum zwischen Ladekante und Boden – das erleichtert das Stapeln von Gepäck im unteren Bereich und schafft eine weniger steile Umschlagkante beim Beladen.
Die höhere Ladekante beim SUV (+11 cm) führt zu mehr Hebearbeit beim Einladen schwerer Lasten; das ist bei häufigem Transport schwerer Gegenstände ein spürbarer Nachteil gegenüber dem Passat. Breitenunterschiede (je +1–2 cm zugunsten des SUV) und die etwas höhere Kofferraumöffnung (+2 cm zugunsten des Passat) sind hingegen gering und haben in der Praxis kaum Auswirkungen.
Fazit: Wer regelmäßig lange oder sperrige Ladung transportiert oder Wert auf möglichst ergonomisches Be- und Entladen legt, profitiert von den Vorteilen des VW Passat Variant. Bei Bedarf an minimal mehr Breite oder einer höheren Sitzposition bleibt das SUV relevant, diese Unterschiede sind aber deutlich kleiner als die genannten Längen‑ und Ladekantenvorteile des Passat.
