
Wichtigste Unterschiede
Im direkten Vergleich liegen die meisten Abweichungen im einstelligen Prozentbereich: Der VW Tiguan bietet beim umgeklappten Sitz +11 cm (7%) mehr Laderaumlänge und mit aufrechter erster Sitzreihe +3 cm (4%) mehr Länge als der Durchschnitts‑SUV. Die Höhe der Kofferraumöffnung des Durchschnitts‑SUV ist um +3 cm (4%) höher, die schmalste Kofferraumbreite ist beim Durchschnitts‑SUV um +2 cm (2%) größer, die Breite der Kofferraumöffnung ist beim Tiguan um +3 cm (3%) größer und die Ladekante liegt beim Durchschnitts‑SUV nur +1 cm (1%) höher.
Ein deutliches Ausreißer‑Merkmal ist die Tiefe des Kofferraums (Ladekante zu Kofferraumboden): der Durchschnitts‑SUV ist hier +4 cm (400%) „tiefer“ als der VW Tiguan.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die große relative Differenz bei der Kofferraumtiefe hat praktische Folgen: Ein tieferer Kofferraumboden beim Durchschnitts‑SUV bedeutet mehr vertikalen Raum unterhalb der Ladekante. Das erhöht das nutzbare Volumen für hohe oder gestapelte Ladung und kann Stauraum für sperrige Gegenstände verbessern. Gleichzeitig erfordert das Verladen schwerer oder sperriger Lasten mehr Hubkraft, weil sie weiter unter die Ladekante abgesenkt bzw. gehoben werden müssen — das kann das Be- und Entladen unpraktischer machen.
Der Tiguan punktet durch eine etwas größere Öffnungsbreite (+3 cm) und mehr Länge bei umgeklappten Sitzen (+11 cm). Damit lässt er sich leichter mit breiten oder sehr langen Gegenständen beladen und ist beim Hineinschieben von Boxen und Möbeln praktischer. Die etwas höhere Öffnungshöhe und die etwas größere schmale Breite des Durchschnitts‑SUV (+3 cm bzw. +2 cm) erleichtern dagegen das Einbringen hoher oder leicht voluminöser Ladung.
Zusammengefasst: Für Nutzer, die mehr nutzbares Volumen in der Tiefe und Platz für hohe Stapel benötigen, ist der Durchschnitts‑SUV vorteilhaft. Für Anwender, die breite und lange Gegenstände einfacher einladen wollen oder seltener tief nach unten heben müssen, ist der VW Tiguan praktischer.
