Smart #3: Kofferraumvolumen und Abmessungen

Smart #3: Kofferraumvolumen und Abmessungen
Kofferraumvolumen und Abmessungen des Smart #3: Kofferraumvolumen normal (rechts oben) und Kofferraumvolumen mit umgeklappten Sitzen (links oben) – bis Fensterunterkante bzw. bis Dach – jeweils in Litern. Abmessungen des Smart #3: Länge (rot), Breite (grün) und Höhe (blau) und Fahrzeug-Fußabdruck im Vergleich zu einem kleinen, mittleren und großen Parkplatz (vorne).

Kofferraumvolumen

Der Smart #3 gibt widersprüchliche Zahlen: Herstellerangabe 370 l, herstellerunabhängige Messungen kommen auf 255 l. Als Kompromiss werden auch ca. 312,5 l genannt. Praktisch relevant ist vor allem das unabhängige Messergebnis von 255 l für den Normalbetrieb (mit Kofferraumabdeckung). Entfernt man die Abdeckung lässt sich das Volumen bis in Dachhöhe auf rund 335 l erweitern. Unter dem klappbaren Kofferraumboden stehen zusätzlich etwa 70 l Stauvolumen zur Verfügung, der Frunk fasst 15 l.

Mit umgeklappter Rückbank wächst das Ladevolumen deutlich: bis zur Fensterunterkante auf 685 l (unabhängige Messung) und dachhoch auf etwa 1.160–1.170 l (Hersteller- und unabhängige Angaben sind hier konsistent).

Abmessungen und Parkfreundlichkeit

Abmessungen: 440 cm lang, 184 cm breit, 156 cm hoch. Gegenüber einem Durchschnittsauto ist der #3 16 cm kürzer, minimal schmaler und etwas niedriger. Das macht ihn in der Stadt und beim Parken deutlich handlicher: er ist rund 60 cm kürzer und 66 cm schmäler als ein typischer Parkplatz, was Einparken und Manövrieren vereinfacht.

Kofferraum Nutzbarkeit und Flexibilität

Alltagstauglichkeit: Das tatsächliche Normalvolumen von 255 l ist knapp — für größere Einkäufe, mehrere Koffer oder Sperrgut limitiert. Positiv: bis zu sechs Getränkekisten passen hinein, und mit umgeklappter Rückbank entstehen echte Ladevolumen von bis zu 685 l (Fensterunterkante) bzw. 1.170 l (dachhoch), womit auch längere oder sperrige Ladung transportierbar wird.

Ergonomie und Einschränkungen:

  • Ladekante 77 cm: relativ hoch, erschwert Heben schwerer Gegenstände ins Fahrzeug.
  • Beim #3 entsteht beim Einladen eine 9 cm hohe Schwelle zwischen Kofferraum und umgeklappter Rückbank (kein komplett ebener Ladeboden), das macht das Durchschieben langer, schwerer Gegenstände schwieriger.
  • Die Ladeöffnung ist kleiner und die unteren Ecken stark abgerundet, was nutzbaren Raum verschenkt.
  • Elektrische Heckklappe mit Fußkick und einstellbarer Öffnungshöhe erleichtern das Handling; die Öffnung ist bis 1,85 m Kopf-Freiheit unkritisch.
  • Nur eine Kofferraumleuchte und mittelmäßige Durchladbarkeit schmälert die Nutzbarkeit im Dunkeln.
  • Unterbodenfach (~70 l) und Frunk (~15 l) bieten praktischen Zusatzstauraum für Kabel, Kleinteile und Werkzeuge.
  • Die Rücksitze sind asymmetrisch 40/60 teilbar; Gurte sind geführt, sodass Ein- und Umklappen problemlos und ohne Einklemmgefahr funktioniert.

Praxisfolge: Für tägliche Kurzstrecken und Einzelpersonen/Familien mit mäßigem Gepäck ist der Kofferraum ausreichend. Für regelmäßige Transporte großer Einkäufe, Urlaubsgepäck für mehrere Personen oder sperrige Möbel sind die umgeklappten Sitzoptionen nötig — dabei bleibt die hohe Ladekante und die Schwelle ein praktischer Nachteil.

Generelle Modellinformationen

Bekanntheit und Positionierung: Der Smart #3 tritt als kompakter SUV/Crossover an und richtet sich an Stadt- und Gelegenheitsnutzer, die modernes Design und Komfortfunktionen schätzen.

Besondere Merkmale und Eigenheiten:

  • Elektrische Heckklappe mit Fußkick und Höhenbegrenzung.
  • Zusätzlicher Stauraum: ~70 l unter dem Boden, 15 l Frunk.
  • Asymmetrische Rückbank 40/60 mit geführten Gurten — praktische Details für die Bedienung.
  • Sicherheitsaspekt: Das schlüssellose Zugangssystem ist anfällig für Funk-Relaisangriffe (Keyless‑Vulnerability).
  • Innenausstattung: keine Dachgriff-Haltmöglichkeit für Fahrer, teils ungewöhnliche Türgriff-Bedienung (komfortbezogene Schwächen).

Preis-Leistung: Ohne konkrete Preisdaten lässt sich nur allgemein feststellen: Der #3 bietet viele zeitgemäße Komfort- und Stauraumlösungen, hat aber ein vergleichsweise kleines Normal-Kofferraumvolumen und ergonomische Einschränkungen beim Beladen. Käufer sollten abwägen, ob die Stauflexibilität bei umgeklappten Sitzen und die Zusatzfächer die Alltagsnachteile (Ladekante, Ladeöffnung) kompensieren.

Konkurenzmodelle: Der Smart #3 konkurriert im Segment der kompakten SUVs/Crossover, besonders bei elektrischen oder urban ausgelegten Modellen. Relevante Vergleichskandidaten sind andere kompakte E-SUVs und Crossover im Stadtsegment, die oft größeren Grundkofferraum oder flachere Ladekanten bieten.